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News

Neues aus dem CVJM Sachsen

Startschuss für den CVJM Rehgarten

Was für ein Timing: Kaum war der 35. Geburtstag des CVJM Sachsen gefeiert – am 30. Juni jährte sich unsere Wiedergründung von 1990 – da ging's direkt mit dem nächsten Highlight weiter: Seit dem 1. Juli 2025 gehört das "CVJM Tagungs- und Freizeitzentrum Rehgarten" offiziell zu uns!

Der Startschuss: Am ersten Tag haben Hausleiter Steffen Lesch und unser Medienbeauftragter Ulli Ludwig direkt angepackt – und gemeinsam das neue Mesh-Banner sowie das neue Eingangsschild montiert. Nun ist der Rehgarten schon von weitem zu erkennen.

Ein paar Neugierige haben auch schon vorbeigeschaut und uns an der neuen Wirkungsstätte begrüßt. Aber keine Sorge – die große Eröffnung mit Übergabe und Sommerfest steigt erst am 24. August. Du bist herzlich dazu eingeladen!

Der Rehgarten ist ab jetzt Teil unserer Identität. Ein Ort, an dem CVJM erlebbar wird – als Lebens- und Lernraum für junge Menschen, Gruppen und Teams. Was genau hinter der Vision steckt und wie du mitwirken kannst, erfährst du hier!

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Der CVJM Rehgarten hat einen neuen Koch!

Mit dem Start des CVJM Rehgarten dürfen wir nicht nur ein neues Kapitel aufschlagen – sondern auch ein neues Gesicht bei uns willkommen heißen: Martin Bauer wird ab dem 1. Juli als Koch im neuen Tagungs- und Freizeitzentrum dafür sorgen, dass niemand hungrig bleibt. 

Martin kommt aus Chemnitz und bringt richtig viel Erfahrung mit: Schon in den 1980er Jahren hat er seine Kochausbildung absolviert und seither in der Gastronomie so einiges auf die Beine gestellt. Als Küchenchef prägte er unter anderem den "Sächsischen Hof" in Chemnitz und war später mitverantwortlich für den Aufbau der bekannten "Grütznickels Scheune" in Chemnitz-Ebersdorf – natürlich mit eigener Handschrift am Herd.

Jetzt bringt Martin seine Leidenschaft für gutes, bodenständiges Essen in den Rehgarten. Mit viel Herzblut und einem sicheren Gespür für Geschmack wird er unsere Gäste kulinarisch durch den Tag begleiten.

Er folgt damit auf Jörg Franke, der über 40 Jahre lang die Küche im Rehgarten geleitet hat. Für diesen neuen Abschnitt wünschen wir beiden Gottes Segen und viel Freude!

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Die dritte Ausgabe des CVJM Magazins 2025 ist da!

„Was Jugendliche bewegt" – so lautet das Schwerpunktthema der neuen Ausgabe des CVJM Magazins. Und genau das tut dieses Heft: Es bewegt. Es bringt Stimmen junger Menschen zu Gehör, lässt sie erzählen, was sie beschäftigt – und zeigt, wie der CVJM heute mitten in ihrer Lebenswelt ankommt.

Mitten im Heft: ein starkes Interview mit drei Studierenden des Johanneums, die offen über TikTok, Lifestyle, Social Media, psychische Gesundheit und ihre Leidenschaft für Jesus sprechen. Dazu kommen berührende Erfahrungsberichte aus der Konfirmandenarbeit, dem GENTS Camp und der TheoBasis – immer nah dran an dem, was Jugendliche wirklich bewegt.

Besonders ans Herz legen wollen wir euch die Sonderseiten über das Zentrum des CVJM Sachsen, der Rehgarten in Chemnitz, bekommt seinen Raum: mit Rückblick, Vision und ganz konkreten Möglichkeiten zum Mitmachen. Wer wissen will, wie dieser Ort zu einem Herzstück christlicher Jugendarbeit in Sachsen werden kann, findet hier die Antworten.

Ebenfalls mit dabei: ein ehrlicher Blick auf die sogenannten "Krisenkinder" – und wie wir als CVJM Räume schaffen können, die Halt geben. Es geht um Sicherheit, Beziehung, Engagement – aber auch um Chancen, Perspektiven und eine starke Vision: von einer Generation Hoffnung.

💡 Neugierig geworden? Dann schau direkt rein: Die aktuelle Ausgabe gibt's wieder als praktischen E-Reader – optimiert für Smartphone, Tablet und PC.

Einfach klicken, stöbern und inspirieren lassen!

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Das war der Ehe-Tag in Brünlos

Am Samstag, den 21. Juni 2025 veranstalteten Sibylle und Fritz Wilkening, unsere Referenten für Ehe- und Familienarbeit, wieder ihren bekannten Ehe-Tag im Christlichen Erlebnisgarten Brünlos. Rund 30 Teilnehmende machten sich bei strahlendem Sommerwetter auf den Weg ins Erzgebirge – mit Kuchen, guter Laune und offenen Herzen im Gepäck.

Unter dem Motto "Ehe feiern und miteinander Ermutigung erleben" ging es um Austausch, Tiefgang und ganz viel Wertschätzung für die Beziehung. Schon am Morgen kamen die ersten Paare an, die Tische füllten sich, und es wurde viel gelacht, erzählt und zugehört.

Nach einer gemeinsamen Lobpreiszeit starteten Sibylle und Fritz mit dem inhaltlichen Teil: Im Mittelpunkt stand die "Liebesblume" – ein Bild für die vielen Facetten, die Liebe lebendig und stark machen. Da ging's um Dinge wie gegenseitigen Freiraum, Wertschätzung, Offenheit, Intimität, Verantwortung … und noch vieles mehr, was eine Ehe zum Aufblühen bringt.

Nach dem Mittagessen war Zeit zum Durchschnaufen, Spazieren, Reden – oder einfach das satte Grün des Erlebnisgartens genießen. Den Ausklang bildete ein gemütlicher Kaffeeklatsch mit vielen guten Gesprächen und strahlenden Gesichtern.

Wir sind dankbar für all die Ehepaare, die diesen Tag mit uns gefeiert haben – und für das viele ermutigende Feedback. Ehe lohnt sich – und gemeinsam unterwegs sein sowieso!

Die schönsten Bilder vom Ehe-Tag gibt's in unserer Galerie unten.

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Mach mit bei der CVJM Teamchallenge!

Hast du Bock auf Action? Dann mach mit bei der CVJM Teamchallenge! In 3er-Teams stellt ihr euch kleinen sportlichen Challenges – einfach, motivierend und überall machbar. Ob draußen, drinnen oder unterwegs – Hauptsache gemeinsam aktiv!

Es geht nicht nur um Leistung, sondern vor allem um Teamgeist, Zusammenhalt, Unterstützung und Freude an der Bewegung. Ziel: Sammelt Punkte, holt euch das CVJM Team Sportabzeichen!

So funktioniert's ...
... Team aus drei Personen bilden
... Teamnamen überlegen
... In der Web-App mit Name, Geburtsjahr & E-Mail registrieren
... Challenges meistern & Punkte sammeln

Offen für alle – egal ob ihr Teil des CVJM seid oder einfach Lust auf eine coole sportliche Aktion mit Freunden und Freundinnen habt. Macht mit und zeigt, was in eurem Team steckt!

Alle Infos gibt's hier!

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Volleyball-Sachsenpokal 2025: Mach mit!

Liebe Volleyballfreundinnen und -freunde aus ganz Sachsen, endlich ist es wieder so weit: Am Samstag, dem 27. September 2025, laden wir euch herzlich zum Volleyball-Sachsenpokal der evangelischen Jugend und des CVJM Sachsen nach Zschorlau ein. Dieser Tag gehört ganz euch – den Vereinsteams, Jugendgruppen und Freizeitmannschaften, die Lust haben, sich auf dem Spielfeld zu begegnen, gemeinsam ins Schwitzen zu kommen und dabei jede Menge Spaß zu haben.

Egal ob ihr ambitioniert Punkte machen wollt oder einfach die Freude am Spiel im Vordergrund steht – bei diesem Turnier ist Platz für alle, die Volleyball lieben und sich auf ein sportliches Miteinander freuen. Euch erwarten spannende Spiele in verschiedenen Leistungsklassen, fairer Wettkampf mit guter Stimmung auf und neben dem Feld, geistliche Impulse, die Körper, Geist und Seele stärken, und vor allem Gemeinschaft, die weit über das Spielfeld hinausgeht.

Der Volleyball-Sachsenpokal ist nicht nur ein sportliches Event, sondern ein echter Begegnungstag – mit viel Bewegung, Begeisterung und dem guten Gefühl, gemeinsam etwas zu erleben. Deshalb: Stellt euer Team zusammen, meldet euch an und markiert euch den 27. September jetzt schon fett im Kalender. Die Anmeldung ist ab sofort freigeschaltet und alle wichtigen Infos findet ihr unter folgendem Link!

Dort gibt es auch die Ausschreibung mit allen Details rund um Spielmodus, Startzeiten, Teilnahmebeitrag und alles, was ihr sonst noch wissen müsst. Wir freuen uns riesig auf euch – auf viele schöne Ballwechsel, starke Begegnungen und einen großartigen Volleyballtag mitten im CVJM-Miteinander!

Alle Infos kompakt gibt es hier in PDF-Form nochmal im Überblick!

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CVJM Sachsen beim C Festival

Vom 6. bis 9. Juni 2025 fand in Chemnitz erstmals das C Festival unter dem Motto "Let them see" statt. Auf der Küchwaldwiese kamen über das gesamte Wochenende rund 2.000 junge Menschen zusammen, um Begegnung mit Gott und untereinander zu erleben. Neben den Hauptacts O'Bros, Luna Simao und Outbreakband boten sich den Festival-Besuchern viele weitere spannende Möglichkeiten.

Im eigens für das Festival aufgebauten Sport Areal half Thomas Seidel, unser Referent für sportmissionarische Arbeit, bei der Organisation und im Aufbau. Bubble Soccer, Kletterwand, Volleyball, Fußball-Dart, Slackline und weitere Trendsportarten wurden zu manchen Zeitpunkten zur Hauptattraktion des Festivals. Zusätzlich war der CVJM Sachsen durch Emma Schmidt, die sich hauptverantwortlich um die Mitarbeiterorganisation kümmerte, und Ulli Ludwig vertreten, der Teil des Social-Media-Teams des Festivals war.

Besonderen Mehrwert lieferten die Workshops mit interessanten Themen und Speakern zwischen den Konzerten. Und als am Sonntag das Unwetter über das Festival hineinbrach, ließen sich die jungen Menschen ihre Laune nicht verderben und sangen ihre Lobpreislieder eng aneinander gequetscht in einem der großen Zelte auf dem Gelände.

Die schönsten Bilder vom Festival gibt es unten zu sehen. Außerdem empfehlen wir euch den Artikel der Freien Presse über das Festival, um einen tieferen Einblick über das Geschehen vor Ort zu bekommen. Wer weiterhin auf dem Laufenden bleiben will, folgt am besten der Instagram-Seite des C Festival, um keine Inhalte zu verpassen.

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Ehetag im Erlebnisgarten Brünlos

Lust auf einen Tag nur für euch zwei – mitten im Grünen, mit Tiefgang, Impulsen und jeder Menge Herz? Dann streichen sich verheiratete Paare den 21. Juni 2025 am besten dick im Kalender an! Der CVJM Sachsen und der Christliche Erlebnisgarten Brünlos laden euch herzlich ein zum Ehetag unter der Leitung unserer Referenten Sibylle & Fritz Wilkening.

In der einzigartigen Atmosphäre des Christlichen Erlebnisgartens in Brünlos geht's darum, die eigene Ehe zu feiern. Zeit zu zweit, geistlicher Input, leckeres Essen, Gemeinschaft mit anderen Paaren – alles ist dabei. Ob ihr schon ewig verheiratet seid oder noch recht frisch unterwegs: Ihr seid willkommen!

Das erwartet euch:

  • Ankommen mit Stehkaffee ab 9.30 Uhr
  • Lobpreis, Impuls & Ehe-Zeit ab 10.00 Uhr
  • Mittagessen & entspannte Pause mit kleinen Angeboten
  • Nachmittags Gemeinschaft, Austausch und neue Impulse
  • Abschluss mit Kaffeetrinken (bringt bitte ½ Kuchen mit 😉)

Kosten: 50 Euro pro Paar (Barzahlung vor Ort)
Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder telefonisch unter 037298-301867 bzw. 037296-939422 (CEB)
Ort: Christlicher Erlebnisgarten Brünlos, Brünloser Hauptstraße 18, 08297 Zwönitz

Fritz und Sibylle Wilkening freuen sich auf euch – und darauf, dass ihr gestärkt und ermutigt wieder nach Hause geht.

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Wen übersiehst du?

Stell dir vor: Du kommst zum Training, freust dich auf dein Team – aber dein Coach sagt: "Du darfst heute nicht mitspielen. Du gehörst nicht dazu." So ein Moment trifft ins Herz. Man fühlt sich ausgegrenzt, abgelehnt, vielleicht sogar beschämt.

In Apostelgeschichte 10 geht es genau um so eine Art von Ausgrenzung – allerdings nicht auf dem Sportplatz, sondern im Glauben und im alltäglichen Zusammenleben. Petrus, einer der engsten Freunde von Jesus, bekommt Besuch von einem Mann namens Kornelius. Kornelius war kein Jude – also nach damaligem Verständnis jemand, mit dem man als gläubiger Jude keinen engeren Kontakt haben sollte. Er war „unrein", nicht dazugehörig.

Doch dann spricht Gott zu Petrus – durch eine Vision und durch diese Begegnung. Petrus erkennt etwas.

"Mir aber hat Gott gezeigt, dass man keinen Menschen unheilig oder unrein nennen darf."

Apostelgeschichte 10,28

Das ist ein Satz mit Sprengkraft. Denn er verändert alles: Petrus versteht, dass Gott keine Menschen ausschließt. Nicht nach Herkunft, nicht nach Religion, nicht nach sozialen Maßstäben. Für Gott gibt es keine Menschen zweiter Klasse. Er sieht jeden Einzelnen – als sein Geschöpf, als jemanden mit Würde und Wert.

Und das gilt auch heute.

Vielleicht kennst du Situationen, in denen jemand an den Rand gedrängt wird. Im Team, wenn der "Schwächste" nie den Ball bekommt. In der Schule, wenn jemand immer allein ist. Oder in der Gemeinde, wenn einer nicht ins Bild passt.

Gottes Botschaft an Petrus ist auch eine Botschaft an uns: Hör auf, Menschen auszusortieren. Fang an, sie mit meinen Augen zu sehen. Augen, die liebevoll sind. Die hinter die Fassade schauen. Die nicht nach Leistung, Aussehen oder Coolness urteilen.

Und deshalb die Herausforderung: Wer ist der "Kornelius" in deinem Umfeld? Wen übersiehst du – vielleicht aus Gewohnheit? Wem kannst du diesen Monat ein Stück Wertschätzung und echte Zugehörigkeit zeigen?

Denn bei Gott ist jeder willkommen. Und wir sind eingeladen, das weiterzugeben.


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Freundeskreis trifft sich im Rehgarten

Am Mittwoch, den 21. Mai 2025 feierte der Freundeskreis des CVJM Sachsen einen wunderbaren Nachmittag der Gemeinschaft im CVJM Rehgarten. Rund 40 Begleiter, Unterstützer, Freunde und ehemalige Mitarbeiter folgten der Einladung von Wolfgang Freytag und Horst Windisch nach Chemnitz. 

Im großen Gemeinschaftsraum wartete schon ein liebevoll gedeckter Kaffeetisch – und draußen zeigte sich der Rehgarten bei strahlendem Sonnenschein von seiner besten Seite. Nach einer kurzen, inspirierenden Andacht unseres leitenden Referenten Matthias Kaden und einem gemeinsamen Liedersingen ging es ganz entspannt weiter: Zeit zum Reden, Lachen, Erzählen – und zum Zurückblicken auf gemeinsame Erlebnisse.

Natürlich durfte auch ein kleiner Spaziergang über das Gelände nicht fehlen. Viele nutzten die Gelegenheit, um mit eigenen Augen zu sehen (und sich auszumalen), was hier ab dem 1. Juli im neuen CVJM Rehgarten alles möglich werden kann.

Wir sind dankbar für diesen besonderen Tag – und freuen uns riesig, dass so viele dabei waren!

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CVJM Sachsen übernimmt Rehgarten in Chemnitz

Der Christliche Verein Junger Menschen Sachsen (CVJM Sachsen) wird neuer Träger des Ev. Luth. Tagungs- und Freizeithauses Röhrsdorfer Park in Chemnitz. Am Dienstag, den 20. Mai 2025, unterzeichneten Vertreter des CVJM Sachsen und des evangelisch-lutherischen Kirchenbezirks Chemnitz die entsprechenden Verträge. Damit wird der CVJM Sachsen zum 1. Juli Träger des 20.000 Quadratmeter großen Geländes, das von nun an "CVJM Tagungs- und Freizeitzentrum Rehgarten" heißen wird.

"Mit dem Rehgarten entwickeln wir einen Ort weiter, der Bildung, gelebten Glauben und Gemeinschaft auf besondere Weise verbindet. Wir freuen uns über alle Menschen, die hier auftanken und neue Impulse suchen – sei es durch gemeinsames Lernen, geistliche Erfahrungen, oder durch inspirierende Begegnungen inmitten der Natur. Dieses Gelände bietet enormes Potenzial, CVJM-Arbeit lebendig werden zu lassen – als Lern- und Lebensraum für junge Menschen, Teams und Gruppen", sagt Matthias Kaden, Leitender Referent des CVJM Sachsen. "Ein herzliches Dankeschön gilt Superintendent Frank Manneschmidt und dem gesamten Team des Kirchenbezirks für die intensive und vertrauensvolle Zusammenarbeit im vergangenen Jahr."

Superintendent Frank Manneschmidt, Matthias Kaden, leitender Referent des CVJM Sachsen, sowie CVJM-Sachsen-Vorstandsmitglied Clemens Kämpf bei der Vertragsunterschrift in Dresden (v.l.n.r.).

Künftig soll der Tagungs- und Freizeitbetrieb im "Rehgarten" ausgebaut werden. Schon jetzt bietet das Tagungshaus 61 Betten in 23 Zimmern, Räumlichkeiten für Seminare und Gottesdienste sowie ein weitläufiges Gelände für Sportangebote, Freizeitcamps, Hochzeiten oder andere Veranstaltungen. Außerdem plant der CVJM Sachsen vermehrt Programme für Freizeitgruppen und Formate für junge Menschen aus der Region.

Bisheriger Träger des Geländes im Nordwesten der Stadt war der evangelisch-lutherische Kirchenbezirk Chemnitz. Superintendent Frank Manneschmidt: "Der Rehgarten war über Jahrzehnte ein Ort der Begegnung, des Glaubens und der Gemeinschaft. Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem CVJM Sachsen einen Träger finden konnten, der dieses Rüstzeitheim mit seinem Gelände als Raum für junge Menschen weiterentwickelt."

Für den CVJM Sachsen bedeutet die Übernahme des Rehgartens eine Investition in die Zukunft. Nachdem der Verband im November 2024 bekanntgegeben hatte, dass er seine Arbeit auf dem CVJM Schiff in Dresden Ende 2025 aufgeben wird, findet er nun eine neue Wirkungsstätte in der Kulturhauptstadt 2025.

Perspektivisch soll der Rehgarten über den Tagungs- und Freizeitbetrieb hinaus eine wichtige Anlaufstelle für CVJM-Arbeit und christliche Jugendarbeit in ganz Sachsen sein. 

Alle wichtigen Infos gibt's auf unserer neuen CVJM-Rehgarten-Website!

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Teamtag auf der Talsperre Kriebstein

Am Freitag, den 9. Mai, tauschten 22 Mitarbeiter der Diakonie Erzgebirge für einen Nachmittag den Schreibtisch gegen ein Floß – und erlebten angeleitet von unserem Referenten Thomas Seidel einen Teamtag der anderen Art auf der Talsperre Kriebstein. Mitten in der Natur und fern vom Alltag wurde gelacht, diskutiert, reflektiert – und einfach Zeit miteinander geteilt. Der Perspektivwechsel eröffnete neue Begegnungen und ehrliche Gespräche. Die Themen Vertrauen, Respekt und Kommunikation zogen sich wie ein roter Faden durch das Programm.

Eine Vertrauensübung – bei der eine Person mit geschlossenen Augen durch einen Korridor aus Menschen ging – machte greifbar, wie viel Sicherheit in einem guten Miteinander steckt. In der anschließenden Reflexionsrunde tauschten sich Kleingruppen über zentrale Fragen aus: Wann erlebe ich echtes Teamgefühl? Was brauchen wir für gute Kommunikation? Die Ergebnisse wurden auf große Plakate geschrieben – und hängen nun als Erinnerung im Flur. 

Ein Impuls auf Grundlage von Prediger 4,9–10 ("Zwei sind besser als einer ...") erinnerte daran, dass Teamarbeit mehr ist als Aufgabenteilung – es geht ums Mittragen und Mitgehen. Abgerundet wurde der Tag durch ein gemeinsames Essen, gute Gespräche und eine entspannte Rückfahrt mit Blick aufs Wasser.

Dieser Teamtag war ein starkes Zeichen dafür, wie gelebte Werte Teams nachhaltig stärken können. Wer Lust hat, selbst solch ein Format zu erleben: Thomas Seidel vom CVJM Sachsen ist offen für Anfragen - ob für diakonische Einrichtungen, soziale Dienste oder kirchliche Teams.

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Neuausrichtung der CVJM-Hochschule

Seit 15 Jahren ist die CVJM-Hochschule ein Erfolgsprojekt: Wissenschaft und Praxis verbinden sich in besonderer Weise. Eingebettet in das persönlichkeitsbildende Konzept des gemeinsamen Lebens und Lernens konnten und können sich Studierende in Kassel erfolgreich qualifizieren für Berufe in CVJM, Kirche, Diakonie und Gesellschaft.

Die CVJM-Hochschule setzt ihren erfolgreichen Weg künftig in größerem Rahmen fort – als Teil der neu zu gründenden Evangelischen Hochschule Hessen (EHH). Gemeinsam mit der Evangelischen Hochschule Darmstadt soll eine starke Hochschule mit evangelischem Profil – getragen von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, dem Land Hessen und dem CVJM Deutschland - entstehen.

Im Koalitionsvertrag der Hessischen Landesregierung heißt es dazu: "Das Land und die Kirchen unterstützen die Evangelische Hochschule Darmstadt maßgeblich. Gemeinsam mit den Trägerkirchen wollen wir eine dauerhafte Perspektive für die Hochschule – unter Einbeziehung der CVJM-Hochschule Kassel – entwickeln." Rektor Prof. Dr. Tobias Faix sieht in der neuen Hochschule "ein echtes Gemeinschaftswerk. Wir verbinden unsere Stärken und schaffen für nächste Generationen Studierender ideale Studienvoraussetzungen in den Studiengängen des Sozialen, mit Strahlkraft in Gesellschaft und Kirche."

Mit der Gründung der Evangelischen Hochschule Hessen entwickelt der CVJM eine mehr als 90-jährige Segensgeschichte eigenständiger Ausbildung im CVJM weiter, vorrangig für Berufsfelder in der Kinder- und Jugendarbeit. Der engagiert sich damit weiterhin stark als Kooperationspartner einer gemeinsamen Hochschule, fördert den Fachkräftebereich im Bereich Jugendarbeit im Kontext der Kirchen und bleibt in finanzieller Mitverantwortung. Er bringt sich mit seinen Potenzialen und die Stahlkraft der CVJM-Hochschule in die neue EHH ein.

"Wir freuen uns sehr darauf, dass die EHH künftig für Studierende aus der CVJM-Bewegung und weit darüber hinaus ein äußerst attraktives Angebot an Studiengängen bereithält und wünschen uns, dass viele Absolvierende eine Beschäftigung im CVJM finden", so Präses Steffen Waldminghaus. Generalsekretär Hansjörg Kopp begeistert besonders, dass das bisherige Team der CVJM-Hochschule Teil der EHH wird, um diese in besonderer Weise mitzugestalten.

Mit der EHH entsteht ein evangelischer Hochschulstandort in Nordhessen mit Strahlkraft, an dem Bildung, Praxisnähe und Werteorientierung auf zukunftsfähige Weise verbunden werden – ganz im Sinne der CVJM-Arbeit. Der CVJM-Gesamtverband hat in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 12. Mai 2025 den eingeschlagenen Weg bestätigt. 

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Graffiti als Botschaft der Hoffnung

Marcel Bretschneider ist unter dem Namen "Bräinstorm" als kreativer Kopf für vielfältige Projekte, Aktionen, Workshops und künstlerische Initiativen aktiv. Kürzlich leitete er einen Graffiti-Workshop zur Verschönerung unseres "Schuppen A" am CVJM-Schiff in Dresden. Im folgenden Gast-Beitrag berichtet der Leiter der Kinderstiftung "Die Arche" in Meißen über seinen gemeinsamen Tag mit dem CVJM Seelitz.

Als ich vor einigen Monaten am Schuppen des CVJM in Dresden vorbeispazierte, konnte ich meinen Augen kaum trauen. Mit einer Mischung aus Entsetzen, Wut und Resignation musste ich feststellen: Unser großflächiges Graffiti-Konzeptbild aus dem Jahr 2022 war erneut illegal übersprüht worden. Dabei gibt es auch in der Graffiti-Szene ungeschriebene Regeln und einen gewissen Ehrenkodex.

Es war nicht nur ein künstlerischer Verlust – es steckte unglaublich viel Arbeit in der Gestaltung dieser rund 30 Meter Wandfläche. Das alte Bild unter dem Titel "Playlist deines Lebens" war Geschichte – und wir mussten neu denken. Umso dankbarer bin ich dem CVJM Sachsen und dem engagierten Team des CVJM Seelitz, dass sie eine Neugestaltung möglich gemacht haben.

Werte sichtbar machen

Im neuen Workshop haben wir uns mit Werten beschäftigt – mit Themen, die Jugendlichen heute wichtig sind. Diese wurden als Schriftzüge kreativ entwickelt und schließlich an die Wand gebracht. Unser Ziel: Gästen der Jugendschiffe sowie Spaziergängern und Radfahrern Denkanstöße zu geben oder sie zu einem Selfie mit einem Wort-Wert zu animieren.

Die entstandenen Begriffe sind: believe in you, hope, friendship, truth, love, trust.

Graffiti im Stadtteil – Herausforderung und Chance

Graffiti wird im Stadtteil auch künftig Thema bleiben. Beim letzten Vandalismus-Vorfall wurden mehrere Gebäude beschädigt. Die Entwicklung des neuen Hafencity-Viertels in Dresden stößt nicht bei allen Menschen auf Zustimmung – die Meinungen darüber gehen auseinander. Vielleicht braucht es hier eine kreative Idee, um Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen. Ein Raum für Austausch, Wünsche und Visionen für den Stadtteil.

Ich lebe mit meiner Familie in Dresden und leite hauptberuflich die Einrichtung DIE ARCHE in Meißen. Dort begleiten wir täglich bis zu 70 Kinder, Jugendliche und deren Familien, die mit Ausgrenzung und anderen Herausforderungen zu kämpfen haben. Seit über 20 Jahren leite ich Graffiti-Workshops und -Projekte. Ich liebe es, gemeinsam mit Menschen kreativ zu sein und ihnen dabei zu helfen, ihre Ideen umzusetzen.

Die Workshops stehen seit diesem Jahr unter dem Motto "STRAW" – eine Kombination aus be STrong und dRAW. Es geht darum, sich kreativ auszudrücken, Graffiti zu entdecken, sich persönlich weiterzuentwickeln – und gemeinsam als STRAW Crew ein Bild zu gestalten. Auf Instagram findet man uns unter @straw_cru. Dort wollen wir zum Dranbleiben ermutigen, uns vernetzen und neue Projekte bekannt machen. Perspektivisch sollen weitere Graffiti Artists dazustoßen und das Netzwerk unterstützen.

Weitere Infos zu Marcel Bretschneider und seiner Arbeit findet ihr hier!

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Was bleibt, wenn alles brennt?

Wann hast du das letzte Mal einen richtig spannenden Krimi gelesen? Einen, bei dem du einfach nicht aufhören konntest, weil du unbedingt wissen wolltest, wie's ausgeht? So ging's mir – aber nicht mit einem Roman, sondern mit der Bibel. Genauer gesagt: mit dem Buch Joel.

Es ging um Feuer, Dürre, Aufforstung – und um mein Herz. Um seine Trockenheit. Um meine Sehnsucht nach Erfrischung. Der Monatsspruch aus Joel 1,19 hat mich erwischt.

Zu dir rufe ich, HERR; denn Feuer hat das Gras der Steppe gefressen, die Flammen haben alle Bäume auf dem Feld verbrannt. Auch die Tiere auf dem Feld schreien lechzend zu dir; denn die Bäche sind vertrocknet.

Joel 1,19
Das klingt krass, oder? Joel und das Volk Gottes stecken mitten in einer echten Krise. Heuschreckenplage, Katastrophen überall – alles scheint kaputt. Und Joel? Er macht das einzig Richtige: Er ruft zu Gott. Er hält ihm seine Not hin, klagt ihm sein Herz. Das kenne ich. Ich hab das selbst schon oft erlebt – in Momenten, wo ich nicht mehr weiterwusste. Wenn alles trocken war in mir. Wenn's gebrannt hat. Und dann kam Gott mit seinem Frieden. Mit neuen Gedanken. Mit Hoffnung.

In Kapitel 2 von Joel sagt Gott: "Kommt zurück zu mir. Lebt echt mit mir – nicht nur so, als ob." Und in Kapitel 3 kündigt Joel etwas Großes an: Pfingsten. Die Ausgießung des Heiligen Geistes. Gottes Nähe. Seine Stimme. Sein Wirken in uns – damit wir wirklich verbunden bleiben. Echt leben.
Genau das durften wir beim Frauen-Wochenende Ende März erleben. Jede Frau bekam ein kleines Heft mit einer besonderen Einladung:
"Schreib einen Brief an Gott. Erzähl ihm, was dich gerade herausfordert. Was dein Herz schwer macht. Wo du dir wünschst, dass er da ist. Und dann schreib weiter – mit: ‚Meine geliebte Tochter …' So, als ob Gott dir antwortet."

Und Gott hat geantwortet. In Tränen. In Ermutigung. In Momenten, die richtig tief gingen.

Wenn du also gerade das Gefühl hast, alles steht in Flammen – deine Seele ist am Austrocknen – dann ruf zu Gott. Schütte ihm dein Herz aus. Er kann aus Asche Neues wachsen lassen.

Ich möchte dir Mut machen, dich ihm ehrlich zu öffnen. Und Antworten zu erwarten.

Zum Schluss noch ein Gebet, das mir beim Wochenende in Selbitz begegnet ist. Von Hanna Hümmer – es hat mich tief berührt:

"Herr, Heiliger Geist, du hast dich in unser Leben hineingegeben.
Du schenkst dich mit der Glut deiner Liebe
und suchst in uns die Liebe, die sich dir innig gibt.
Wir bitten dich um dein Kommen,
um dein heiliges, verzehrendes und klärendes Wirken an uns.
Dir ist nichts unmöglich.
Du verwandelst unser Wesen mit deiner göttlichen Liebe."
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Schiff-Update: Es tut sich was!

Die Suche nach einem passenden Nachfolger für das CVJM-Schiff geht in die nächste Runde! Am 31. März endete die Frist für die Interessenten zur Abgabe eines Kurzkonzepts sowie eines Kaufangebots. Nun wird es langsam konkret.

Nachdem sich im Dezember zahlreiche Interessenten für eine Schiffs-Übernahme bei uns gemeldet haben, führte unser Team im ersten Quartal des Jahres Besichtigungen auf dem Schiff durch, um einen umfassenden Einblick in die Chancen und Risiken des Projektes zu geben. "Da waren einige spannende Ideen dabei", sagte unser leitender Referent Matthias Kaden, der gemeinsam mit Geschäftsführer Andreas Frey und Schiffsleiterin Dorothee Arnrich die Besichtigungstermine begleitete.

Ende März trafen dann die ersten Kaufangebote samt Kurzkonzept ein – nun führt der Vorstand konkrete Gespräche mit den Interessenten. "Wir sind Gott sehr dankbar, dass wir erste belastbare und durchdachte Konzepte von den Interessenten erhalten haben. Auf dieser Basis können wir nun in Verhandlungen treten und die Übergabe des Schiffs an einen Träger weiter vorantreiben", sagte Andreas Frey zufrieden.

Weitere Infos rund um die Zukunft des CVJM-Schiffs gibt's hier!

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Job mit Prämie & Perspektive: Jetzt bewerben!

Du bist Profi am Kochlöffel, liebst es, Gruppen zu versorgen, kreativ zu arbeiten und brauchst Sinn bei dem, was du tust? Du hast Lust ab Sommer mit uns mit vollem Herzen und einem heißen Herd durchzustarten? Dann lies weiter.

Rund um den CVJM Sachsen entsteht derzeit etwas richtig Gutes. Was genau, verraten wir euch bald. Aber eines können wir schon sagen: Wir suchen für das Tagungs- und Freizeitzentrum im Röhrsdorfer Park (Chemnitz) eine Köchin oder einen Koch.

Ab dem 1. Juli 2025 bieten wir eine unbefristete Stelle in Voll- oder Teilzeit an – mit viel Gestaltungsspielraum, einem angenehmen Team, fairer Bezahlung und: einem Ort, der mehr ist als nur Küche.

Wie genau das Ganze aussehen wird? Sagen wir dir im persönlichen Gespräch.

Und weil wir nicht nur mit gutem Essen, sondern auch mit Wertschätzung punkten wollen, gibt's bei uns einen kleinen Extra-Bonus obendrauf. 300 € Willkommensprämie bei Vertragsunterschrift, weitere 300 € nach erfolgreicher Probezeit und nochmal 400 € Treuebonus nach einem Jahr bei uns. Insgesamt warten also 1.000 € Prämie auf dich!

Zur kompletten Stellenausschreibung geht's hier!

Bitte sende uns deine aussagekräftige Bewerbung per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..

Und falls du selbst nicht kochst, aber jemanden kennst, der/die genau dafür infrage kommt – leite es gern weiter!

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Was macht eigentlich Michael Schmorrde?

Rund 30 Jahre lang war Michael Schmorrde (55) im Beirat des Jungmännerwerkes, im Hauptausschuss, als Schatzmeister sowie im Leitungskreis beim CVJM Sachsen aktiv und hat die Arbeit entscheidend mitgeprägt. Heute ist er als Referent für Recht und Personal bei der Herrnhuter Brüdergemeine tätig. Doch seine Verbindung zum CVJM ist geblieben: In juristischen Fragen steht er dem Landesverband bis heute beratend zur Seite. Im Interview spricht er über seine Zeit im CVJM, seinen aktuellen Dienst und was ihm für die Zukunft besonders am Herzen liegt.

Michael, du warst lange Schatzmeister im CVJM Sachsen. Wie bist du damals zum CVJM gekommen?

Michael Schmorrde: Mein Weg zum CVJM begann in der Evangelischen Brüder-Unität, die ja auf die Böhmische Reformation zurückgeht. Ich war dort in der Jugendarbeit aktiv und später auch landeskirchlich engagiert. Über diese Arbeit wurde ich in das Jungmännerwerk nach Dresden delegiert. Dort habe ich viele prägende Begegnungen gehabt – auch mit dem CVJM Westbund, dessen Konzepte uns sehr inspiriert haben. 1990 habe ich dann in Löbau einen örtlichen CVJM mitgegründet und habe nach und nach auch im Landesverband mitgewirkt.

Welche Herausforderungen und besonderen Momente hast du in deiner Zeit beim CVJM Sachsen erlebt?

Von 1996 bis 2012 durfte ich als Schatzmeister Verantwortung tragen, insgesamt war ich 16 Jahre auf Vorstandsebene aktiv. Besonders beeindruckt hat mich die vertrauensvolle Gemeinschaft. Es war für mich immer ein Geschenk, Dinge gemeinsam im Vertrauen auf Gott zu planen und umzusetzen. Die Osterkonferenzen auf Schloss Augustusburg sind mir besonders prägend in Erinnerung geblieben. Ich war damals noch ein junger Jura-Student, als ich gefragt wurde, ob ich Verantwortung übernehmen will. Dass mir ohne große Vorerfahrungen so viel Vertrauen entgegengebracht wurde, hat mich sehr motiviert.

Heute arbeitest du als Referent für Recht und Personal. Was sind deine Aufgaben?

Ich bin seit fast 25 Jahren Kirchenjurist bei der Evangelischen Brüder-Unität. Anfangs war ich vor allem für Grundstücksfragen zuständig, später kam das Personalwesen hinzu. 2010 wurde ich in die Kirchenleitung gewählt – das war auch der Grund, warum ich 2012 meine Aufgabe im CVJM abgegeben habe. Beides parallel wäre einfach nicht mehr möglich gewesen.

Und heute?

Mittlerweile bin ich als Diakon eingesegnet und habe mich theologisch weitergebildet. Neben meinen rechtlichen Aufgaben übernehme ich auch Verkündigungsdienste – ein Schritt, der mir sehr am Herzen lag. Ich wollte mich gut auf neue Aufgaben vorbereiten und habe gemerkt, dass mir diese Kombination aus juristischer Arbeit und geistlicher Begleitung viel gibt.

Trotzdem unterstützt du den CVJM Sachsen weiterhin – in welchen Bereichen besonders?

Wenn ich gefragt werde, stehe ich gern bei juristischen Fragen beratend zur Seite. Es freut mich, wenn ich mit meiner Erfahrung noch etwas beitragen kann. Der CVJM hat eine große Stärke: Er baut Brücken zwischen Kirche und der säkularen Welt. Er bietet ein niedrigschwelliges Angebot für junge Menschen – ohne die Hürde, jahrhundertealte Lieder singen zu müssen oder sich einer bestimmten Tradition zu unterwerfen. Ich wünsche mir, dass der CVJM diese Nähe zur Jugendkultur weiter ausbaut und das Wort Gottes so vielen jungen Menschen wie möglich zugänglich macht.

Welche Erfahrungen aus deiner CVJM-Zeit helfen dir heute noch?

Sehr viele! Die Soft Skills, die ich im CVJM gelernt habe, prägen mich bis heute. Das reicht von Verhandlungsführung über Sitzungskultur bis hin zur Vorstandsarbeit und Verkündigung. Soziale Kompetenzen, die man in Ehrenämtern erwirbt, sind in jedem Berufsalltag von unschätzbarem Wert.

Welchen Rat hast du für junge Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren wollen – besonders im Bereich Finanzen oder Recht?

Der CVJM braucht vielseitige Kompetenzen – Theologen, aber auch Menschen, die Verantwortung in Strukturen übernehmen. Mein wichtigster Rat: Hört darauf, was Gott euch aufs Herz legt. Jeder hat seine eigenen Gaben, und oft entdeckt man sie erst durch das Ausprobieren. Gleichzeitig ist es wichtig, dass sich Ehrenamtliche sicher fühlen. Wer sich in Finanzen oder Recht engagiert, sollte Fortbildungen nutzen – und hier sehe ich auch den Landesverband in der Pflicht, als Backup und Unterstützung zu dienen. Wenn man gut vorbereitet ist, verliert man die Angst, Verantwortung zu übernehmen.

Was wünschst du dem CVJM Sachsen für die Zukunft?

Viele neue junge Leute, die sich engagieren! Das Feuer muss immer weitergegeben werden – das ist nicht leicht, aber absolut notwendig. Die Lebensfragen der jungen Menschen verändern sich nicht grundsätzlich, und der CVJM kann hier eine wichtige Rolle spielen. Ich wünsche dem CVJM, dass er aus dem Glauben heraus weiterhin eine starke und gute Arbeit macht. 

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Wenn dein Becher überfließt…

Wann hast du zum letzten Mal dein Glas übervoll eingeschenkt? Einfach so lange weitergegossen, bis eine große Pfütze auf dem Tisch entstand? Ich wage die Vermutung, dass das schon lange her ist – oder vielleicht sogar noch nie absichtlich passiert ist. Es wäre ja auch völlige Verschwendung, und aufwischen will das am Ende auch keiner.

Neulich konnte ich im schwedischen Möbelhaus meines Vertrauens ein Mädchen beobachten, das genau das getan hat. An der Getränke-Selbstbedienung sprudelte ihr Getränk über den Rand, lief am Glas entlang und tropfte nach unten. Und soll ich dir etwas verraten? Es ist überhaupt nichts Schlimmes passiert. Kein Drama, kein Geschimpfe – sie hat das Glas einfach mitgenommen.

Als Kind habe ich Psalm 23 auswendig gelernt. In Vers 5 heißt es: "Du bereitest vor mir einen Tisch angesichts meiner Feinde; du hast mein Haupt mit Öl gesalbt, mein Becher fließt über." Was mich an diesem und auch an den anderen Versen des Psalms am meisten fasziniert: Gott ist so unglaublich verschwenderisch. Er geht immer noch ein Stück weiter.

"Du bereitest vor mir einen Tisch angesichts meiner Feinde; du hast mein Haupt mit Öl gesalbt, mein Becher fließt über."

Psalm 23,5


David bekennt, wie gut Gott zu ihm – zu uns – ist. Gott gibt nicht das Minimum, sondern absolut alles. Und noch mehr. Nichts wird dir mangeln. Er schickt dich, sein Schäflein, nicht auf irgendeine kleine Wiese mit einem dreckigen Wassertrog, sondern er führt dich auf eine traumhafte Weide mit stillem, köstlichem Wasser. Wenn du durch dunkle Täler gehst, musst du dich nicht einmal fürchten. Deinen Feinden zeigt Gott ganz klar, wie besonders du für ihn bist. Er salbt dich – wie einen König. Gott salbt mich wie einen König!?!? Lass dir das einmal auf der Zunge zergehen. Und dann lässt er deinen Becher auch noch überfließen.

Gott tut all dies, obwohl er uns so gut kennt. Weder du noch ich haben irgendetwas dazu beigetragen. Diese Behandlung erhalten wir nicht, weil wir so unglaublich gute Menschen sind – wir wissen beide, dass unser Verhalten oft eher das Gegenteil verdient hätte. Wie groß muss diese Liebe sein, dass Gott so verschwenderisch segnet?

Bist du bereit, das anzunehmen? Diese überströmende, verschwenderische Liebe Gottes? Ist dir bewusst, dass du dafür nichts tun musst – und nichts tun kannst?

Diesen Monat feiern wir Karfreitag und Ostern. Zwei Feste, die ein riesiges Zeugnis von Gottes bedingungsloser Liebe sind. Und ja, aus dieser Liebe wächst vieles – wir dürfen sie weitergeben.

Aber nimm dir doch einmal einen Moment und genieße sie einfach. Sauge sie in dich auf, sei ganz da und lasse dein Glas überlaufen. Und auch wenn es vielleicht deiner Erziehung widerspricht, verspreche ich dir: Wenn man das Glas überlaufen lässt, passiert gar nichts Schlimmes…

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Frauenwochenende 2025 – Zeit für Gott & Erholung

Vom 28. bis 30. März 2025 durften wir das Frauenwochenende im Freizeit- und Tagungszentrum Röhrsdorfer Park erleben. Rund 30 Frauen aus Sachsen und Brandenburg kamen zusammen, um dem Alltag zu entfliehen, sich gegenseitig zu stärken und in Gemeinschaft mit Gott neue Kraft zu schöpfen.

Unter der Leitung von Sibylle Wilkening, unserer Referentin für Ehe- und Familienarbeit, standen zwei inspirierende Themen im Mittelpunkt: "Sehnsucht nach Gottes Gegenwart" und "Wenn der Himmel mein Herz berührt". In gemeinsamen Bibelzeiten, tiefgehenden Gesprächen und Lobpreis erlebten die Frauen intensive Begegnungen mit Gott. Die kreative Vertiefung übernahm Lysann aus dem Team, die mit ihren Angeboten zum Nachdenken und Gestalten einlud.

Neben den inhaltlichen Impulsen blieb viel Raum für Erholung und Austausch. Ob bei einem Spaziergang durch das grüne Gelände, entspannten Gesprächen in den Gemeinschaftsräumen oder einem kleinen Shopping-Bummel im nahegelegenen Chemnitz Center. Wir sind dankbar für diese gesegnete Zeit und freuen uns schon auf das nächste Frauenwochenende!

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