Unter diesem Thema steht die diesjährige YMCA-Gebetswoche, die vom 12.-18.11.2023 stattfindet. Die CVJM-Bewegung betet weltweit eine Woche lang mit- und füreinander und stärkt somit auch das solidarische Handeln. Angesichts der globalen Herausforderungen ist das Gebet wohl dringender denn je und daher sind alle ganz herzlich eingeladen, sich in Gruppen oder auch allein zu beteiligen. Weitere Informationen und Materialien sind unter https://www.cvjm.de/website/de/cv/themen-bereiche/ymca-gebetswoche zu finden.
Zum 20-jährigen Dienstjubiläum von Annette Rentsch
Am 1.11.2023 können wir mit Annette Rentsch ihr 20-jähriges Dienstjubiläum feiern. Annette ist für die Bearbeitung unserer Freizeit- und Seminarangebote verantwortlich und damit häufig die erste Anlaufstelle, wenn in unserer Geschäftsstelle nach Veranstaltungen des CVJM Sachsen gefragt wird.
In den vergangenen zwei Jahrzehnten ihres Dienstes für junge Menschen hat sich ihr Arbeitsfeld an einigen Stellen deutlich verändert. Dazu trugen nicht nur die beiden Geschäftsstellenumzüge bei, sondern auch so mancher Arbeitsablauf wurde auf den Prüfstand gestellt und effektiver gestaltet. Dadurch entstanden trotz des Teilzeitdienstes von Annette zudem Freiräume für wertvolle Hintergrunddienste im Sekretariat und im Versand.
Liebe Annette, wir danken dir von ganzem Herzen für deinen langjährigen engagierten Einsatz im Büro, für deine vielfältigen Unterstützungen auf unserem CVJM-Schiff und bei Veranstaltungen des CVJM Sachsen. Wir wünschen dir auch künftig viel Freude in unserem kleinen Team, Kraft und Weisheit für die Bewältigung anstehender Aufgaben und den reichen Segen unseres Herrn auf allen deinen Wegen in deinem Dienst und persönlich.
Im Namen des Vorstandes grüßt dich ganz herzlich
Andreas
Vermutlich gab es noch nie in unserer kleinen und großen Welt so viele Möglichkeiten wie heute. Und zugleich ist es nicht möglich, alles kennenzulernen und zu machen. Umso wichtiger scheint es, den eigenen Orientierungssinn zu schärfen, um zufriedenstellend und zukunftsweisend entscheiden zu können. Denn: wer sich nicht entscheidet, entscheidet auch.
Kürzlich erzählte mir jemand von einer wichtigen zu treffenden Entscheidung. Es gab für jede der beiden Varianten bedeutsame Vor- und Nachteile. Daraufhin erhielt die Person den Tipp: Wirf doch eine Münze und du wirst sehen, was die beste Variante ist. Die Münze war geworfen. Doch bevor die Person sich das Ergebnis ansah, drängte sich die Frage auf, was die Münze denn sagen wird. Und tatsächlich leuchtete da eine Entscheidungsmöglichkeit stärker auf als die andere. Das Ergebnis der Münze blieb bis heute unbekannt.
Dieses Erlebnis zeigt mir, dass uns Menschen eine Intuition gegeben ist, eine innere Stimme, die uns hilft, einen guten Weg zu gehen. An vielen Stellen hat diese Intuition zu wegweisenden Erfindungen der Menschheit geführt. Eine göttliche Inspiration kann ebenfalls dieser Art sein.
Ich möchte dich einladen, den eigenen Orientierungssinn zu schärfen, indem du für göttliche Inspirationen empfänglich bist. Das geschieht durch Vertrauen, Vertrauen in die Spuren Gottes, auf sein Wort, die Bibel und in Gott selbst.
Das Verrückte dabei ist, dass die Optionen Gottes unseren Horizont erweitern und aufbrechen können - als ob wir noch nicht genug Möglichkeiten hätten… doch unter den zig-Millionen-Möglichkeiten steckt auch die eine unveränderliche: du bist von Gott erwählt, gewollt und geliebt – das darf ich annehmen. Gottes Verheißung, die Bedeutung seines Namens Jahwe, lautet: „Ich bin da". Genau das kann in einer multioptionalen Zeit mit vager Zukunft so hilfreich sein. Gott an seiner Seite zu wissen. Und Gott liebt es, deine innere Stimme sein zu dürfen. Immanuel: Gott mit dir.
Wir bitten dich auch für alle anderen Kriegs- und Krisenregionen dieser Welt: Herr, erbarme Dich! Wir vertrauen uns Dir an, denn dein Friede ist höher als alle Vernunft. Bewahre Du uns alle mit unseren Herzen und Sinnen in Jesus Christus. Amen."
Hansjörg Kopp
Generalsekretär CVJM Deutschland
„Seid Täter des Worts und nicht Hörer allein; sonst betrügt ihr euch selbst" Jakobus 1,22
Manchmal ist man eine Weile auf der Suche nach einem guten Bild oder einer spannenden Story, um einen Bibelvers anschaulich zu machen. Beim Monatsspruch für Oktober wird das inspirierende Bild gleich im nächsten Vers mitgeliefert.
„Denn wer das Wort hört, aber nicht danach handelt, ist wie jemand, der sich im Spiegel betrachtet. Er schaut sich an, geht weg und vergisst sofort, wie er aussieht." (V 23-24).
Der Blick in den Spiegel ist Chance und Herausforderung. Er zeigt was ist, ohne Verzerrungen und Filter. Die Chance: Ich nehme die Tomatensoßenflecken nach dem Spagetti essen war und kann das in Ordnung bringen. Auch nach dem Aufstehen lohnt sich ein Blick in den Spiegel, bevor ich mich in die Öffentlichkeit begebe. Die kleine Herausforderung: Den Blick in den Spiegel aushalten (manchmal einen Moment schmerzhaft) und den Waschlappen zur Hand nehmen, um die Reinigungsaktion zu starten. Bleibt das aus, wird der Blick in den Spiegel wertlos.
Bibellesen ist immer wieder ein Blick in den Spiegel. Ich darf mich sehen und entdecken, wer ich in Gottes Augen wirklich bin. Das ist sehr oft ermutigend, manchmal aber eben auch herausfordernd, wenn ich spüre, hier ist eine Reinigungsaktion dran. Davor möchte ich nicht weglaufen, auch nicht auf den Spiegel schimpfen, sondern „Täter des Worts" sein. Wann hat dich Gott das letzte Mal persönlich beim Bibellesen herausgefordert etwas in deinem Leben anzupacken? Wie bist du damit umgegangen?
„Wir schauen der Wahrheit ins Auge, stellen uns in dein Licht. Wir halten dort aus durch Gnade, denn du verdammst uns nicht.
Du kennst unsre toten Winkel, siehst unsren blinden Fleck, berührst unsre wunden Punkte, nimmst unsre Ängste weg.
Jesus, dein Licht scheint voll Gnade und Wahrheit. Jesus, dein Licht scheint in unsre Dunkelheit.
Jesus, durchdring uns mit Gnade und Wahrheit. Jesus, komm bring uns ins Licht."
Albert Frey / © 2001 D&D Medien, D-88287 Grünkraut
„Ein FSJ ist besser als jede Jobberatung, die es gibt!" - Dieser Satz fiel auf einem der Seminare des letzten Jahrgangs, den ich begleiten durfte.
Ein Jahr lang habe ich junge Menschen erlebt, die in ihren Einsatzstellen und durch die verschiedenen Seminare gewachsen sind, sich weiterentwickelt haben und Möglichkeiten entdeckten, wie sie ihren weiteren Lebensweg gestalten können. Ich durfte durch die Vorbereitung und Mitgestaltung dieser Seminare meine pädagogischen Kompetenzen erweitern und einen mir wenig bekannten Arbeitszweig erkunden. Ich bin sehr dankbar, dass ich die Chance bekomme, mich so im CVJM Sachsen einzubringen und die Erfahrungen, aus meiner Zeit im FSJ, zu teilen.
Mit Blick auf den nächsten, und in Erinnerung an den letzten Jahrgang, kommt in mir bereits große Vorfreude auf. Der Beginn eines FSJ ist oft auch der Beginn eines Abenteuers: neue Menschen, neue Aufgaben und auch ein ganz neuer Lebensabschnitt.
Ich kann jedem nur herzlichst empfehlen, sich die Zeit für genau diesen Schritt zu nehmen und zu erkunden, was man mit seiner Zukunft anstellen will. Allen kommenden Freiwilligen wünsche ich ein Jahr, dass sie herausfordert, in dem sie sich weiter entwickeln können und eine Zeit erleben, die sie prägt.
Gestern Abend war es endlich soweit, wir haben mit einer Zoomkonferenz den Start des digitalen YOUNG LEADERS Parcours gefeiert 🥳.
Der digitale YOUNG LEADERS Parcours ist ein kostenfreies interaktives Tool für junge Leiterinnen und Leiter, das im Nachgang zum Christival 2022 entwickelt wurde. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer tauchen ein in acht thematische Räume einer 360-Grad-Panoramatour und können dort ihre Leitungserfahrungen reflektieren und jede Menge Inspiration erhalten, um sich weiterzuentwickeln.
Der Online-Parcours steht ab sofort als Webversion zur Verfügung und kann alleine oder im Team genutzt werden. Ideen dazu gibt es auf der Projekthomepage (www.young-leaders-parcours.de). So können z.B. für einen Teamtag mit dem Parcours ein Koffer mit 10 iPads beim CVJM Sachsen ausgeliehen werden.
Der digitale YOUNG LEADERS Parcours ist ein Projekt des CVJM Sachsen mit mehreren Kooperationspartnern. Ich freue mich sehr, das dieses Projekt nun an den Start geht und bete, dass dadurch viele junge Leiterinnen und Leiter inspiriert und ermutigt werden. Hier findet ihr ein kleines Making Off zum Parcours:
1. Juni ist Kindertag: viele Kinderfeste werden gefeiert, Kinder erhalten besondere Aufmerksamkeiten und der Fokus fällt einmal mehr auf die Rechte von Kindern. Erwachsene und besonders Engagierte in der Kinder- und Jugendarbeit sind gefragt. Besonders schön ist, wenn man inmitten von allem Ideen schmieden, Projekte initiieren und gestalten spüren darf, wie das eigene Kind in einem wieder einmal wach wird.
Das ist auch in der geistlichen Dimension sehr wertvoll: Gott heißt Menschen, die ihm Vertrauen schenken, seine Kinder. Sie gehören zu ihm. Kindschaft heißt so unendlich viel.
Es heißt beispielsweise von den Eltern zu lernen. Die wirkungsvollste Lernmethode soll Nachahmen heißen. Jesus lädt uns ein, in seinem Sinne zu denken, fühlen und zu handeln.
Es heißt, eine sichere Base zu haben, ein Zuhause, wo ich Schutz und Versorgung erhalte, Geborgenheit und Zuspruch erfahre, Ermutigung und Motivation erlebe. Dieser Aspekt erscheint mir zunehmend an Relevanz zu gewinnen in einer Zeit, in welcher wir Krisen in der Dauerschleife erleben. Gut, achtsam mit Kindern umzugehen.
Jesus sagt einmal: In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen: da ist Platz zum Leben, Teilhaben und Mitgestalten. Wieso hier und nicht wo anders? Weil es hier um Leben in Fülle mit Nachhaltigkeit und Zukunft geht. Davon handelt der Segen, welcher von einer Generation an die nächste gesprochen wird. In der Bibel finden wir die Geschichte von Jakob, welcher von seinem Vater den Segen zugesprochen bekommt, als Monatsspruch für Juni: „Gott gebe dir vom Tau des Himmels und vom Fett der Erde und Korn und Wein die Fülle." (1.Mose 27,28) Damit lässt es sich feiern!
Das schönste Geschenk für mich zum Kindertag: Ich werde mir meiner Identität als Kind Gottes bewusst und darf dies feiern. Mein Recht: ich darf darin wachsen, andere in ihrer Identitätssuche begleiten.
So haben wir es heute in der Versöhnungskirche in Plauen mit mehreren hundert Personen gesungen zum Abschiedsgottesdienst für Silke Dämlow. Für alle, die mit ihr so gerne gemeinsam unterwegs waren, kam dieser Moment, um Jesus gegenüberzustehen zu früh. Auch uns hat der plötzliche Heimgang von Silke tief berührt und wir trauern gemeinsam mit vielen anderen.
Doch es war genau diese Gewissheit, von der Silke lebte und die ihr größter Motor für so vieles war, was sie in ihrem Leben angepackt und bewegt hat. Dazu zählte in den vergangenen Jahren auch ihre Berufung als Vorsitzende des CVJM Joel e.V., die sie mit viel Hingabe und Leidenschaft ausfüllte. Bei Silke war zu erleben, was es bedeutet, wenn Jesus im Herzen wohnt und regiert. Ihre Leidenschaft für Jesus, ihre wertschätzende und verbindende Art, ihr Blick für das, was Menschen brauchen, hat mich persönlich immer wieder inspiriert und für unsere Arbeit im Landesverband ermutigt.
Während ich diese Zeilen schreibe, sehe ich Silke vor mir, wie sie in der CVJM Wiesenburg den Tisch liebevoll dekoriert mit Leckereien, damit sich alle Anwesenden bei der CVJM-Vereinsklausur wohlfühlen. Typisch Silke. Ich bin mir sicher, heute darf sie selbst an einem reich gedeckten Tisch sitzen und wird liebevoll bewirtet. Ich freue mich sehr auf den Moment, wo wir dort gemeinsam mit ihr sitzen werden und nur noch Platz für Freudentränen sein wird.
In dieser Hoffnung fühlen wir uns heute mit allen Trauernden tief verbunden.
Begegnungsnachmittag des Freundeskreises nach langer Pause
An einem wunderschönen Frühlingstag, dem 9. Mai 2023, fand in den Räumen des CVJM Zwickau endlich wieder eine Begegnung der Freunde und Senioren des CVJM Sachsen statt. Erwartungsvoll hatten sich reichlich 40 Personen aus ganz Sachsen eingefunden – von der Oberlausitz bis ins Vogtland. Es gab herzliche Begrüßungen und große Wiedersehensfreude nach langer Zeit. Matthias Kaden, Leitender Referent des CVJM Sachsen, sorgte mit Andacht und gemeinsamem Singen für den „Spirit", den viele lange Zeit vermisst haben. Bei Kaffee und Kuchen gab es anregende Gespräche und Nachfragen zum Wohlergehen Einzelner in den zurückliegenden Jahren, in denen coronabedingt keine Begegnungen möglich waren.
Die Arbeit des CVJM Zwickau findet in einer wunderschönen Jugendstilvilla findet statt. Hausherr René Markstein berichtete von den vielfältigen Kreisen und Arbeitsfeldern. Die Arbeit desStadtvereins ist am Wachsen. René informierte auch über die Problematik, unter der die Arbeit des Stadtvereins zu gestalten ist und die „Früchte", wenn junge Menschen zu Jesus finden. Danach gab es Aktuelles aus dem CVJM Landesverband. Das Thema „Nicht ohne dich" prägt die Arbeit 2023. Matthias Kaden berichtete über besondere Herausforderungen in Ten Sing Arbeit und anderen Arbeitsfeldern, in denen veränderte gesellschaftliche Bedingungen neue Herangehensweisen in der Jugendarbeit erforderlich machen.
Das Feedback zur Veranstaltung ist äußerst positiv – hatten die Freunde doch so lange auf ein Treffen warten müssen. Die Begegnung war schön und Mut machend. Die Mehrzahl der Anwesenden stimmte für zwei Begegnungen im Jahr, auch Tagesausflüge und Wochenenden wären willkommen. Alle hoffen auf ein Wiedersehen im Herbst und danken den Initiatoren Horst und Renate Windisch sowie Wolfgang und Christiane Freitag.
Renate Windisch
"Weigere dich nicht, dem Bedürftigen Gutes zu tun, wenn deine Hand es vermag." Sprüche 3,27
Chat GPT ist gerade in aller Munde und tatsächlich ist es beeindruckend und für manche sicherlich auch etwas beängstigend, was die künstliche Intelligenz (KI) mittlerweile im Umgang mit Texten beherrscht. Ich habe die KI nach einer kurzen Andacht zum Monatsspruch aus den Sprüchen befragt und folgenden Text innerhalb von wenigen Sekunden erhalten:
"Hey Leute, die Bibel sagt in Sprüche 3,27, dass wir nicht nur egoistisch für uns selbst leben sollen, sondern auch für andere da sein müssen. Also, wenn du die Macht hast, jemandem etwas Gutes zu tun, dann tu es! Ob du einem Freund in Not hilfst, einem Obdachlosen ein Sandwich gibst oder einfach nur jemandem zuhörst, der deine Unterstützung braucht - tu es einfach! Als Christen sollten wir uns gegenseitig lieben und füreinander da sein. Also, lasst uns nicht nur auf uns selbst schauen, sondern auch auf unsere Mitmenschen und ihnen das Gute tun, das ihnen zusteht."
Da ist man geneigt noch ein Amen dazu zu setzen. Es geht schnell, ein paar nette Worte zu formulieren, auch zu Bibeltexten. Das bekommt mittlerweile die KI eigenständig hin. Herausfordernder ist es diese Worte zum Leben zu erwecken, sie durch das eigene Herz und den Kopf und dann in die Hand gehen zu lassen. Denn darum geht es im Monatsspruch, dass die Hand in Bewegung kommt, Momente der BArmHerzigkeit entstehen. Ein Herz, das mitfühlt mit der Not und Bedürftigkeit anderer und eine Hand, die dort anpackt, wo sie die Möglichkeit dazu hat.
Der Monatsspruch stammt aus einer Reihe von acht sehr praktisch orientierten Aufforderungen für gelingendes Miteinander. Auch für diese Aufforderungen gilt, was in Sprüche 1,7 als Grundsatz formuliert ist:
„Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Erkenntnis."
Ehrfurcht vor Gott zeigt sich auch in unserem Umgang mit der Bedürftigkeit meines Nächsten. Manchmal sind Bibelverse nicht ganz leicht zu durchdringen und zu verstehen, hier fordert mich eher die Klarheit heraus. Ich möchte mich diesen Monat „nicht weigern", sondern wahrnehmen, wo mir Bedürftigkeit begegnet und darauf mit meinen Möglichkeiten reagieren. Meine Hände können beten, eine ermutigende Nachricht schreiben, dem anderen gereicht werden, eine Einkaufstasche tragen, großzügig sein im Umgang mit mir anvertrauten finanziellen Mitteln u.v.m. „Wenn deine Hand es vermag" – dahinter steckt auch eine Entlastung. Die Not dieser Welt, die uns durch Bildschirme und Internetnachrichten permanent vor Augen steht, kann auch schnell überfordern. Ich brauche die Weisheit zu unterscheiden, wo Gott mich und meine Möglichkeiten zum Segen für andere gebrauchen will. Das darf am Anfang dieses neuen Monats ein konkretes Gebetsanliegen sein.
P.S. Das Bild zum Monatsspruch hat übrigens wieder die KI übernommen 😉
Das neue CVJM-Magazin ist da! Mathias Andrae schreibt dazu im Editorial:
Ab und zu ist es jedoch auch so, dass man selbst mal etwas zu sagen hat. Aus dem eigenen Leben? Aus den eigenen Beziehungen und Erfahrungen? Manchmal hat es etwas mit Mut zu tun, von persönlichen Dingen wie dem eigenen Glauben zu sprechen. Ich kenne das und ich kenne auch die Situationen, in denen mich der Mut verließ. Ich kenne die Unsicherheit, die mit solchen Situationen verbunden ist. Ich bin aber auch froh um die Erfahrung, den Heiligen Geist in derartigen Situationen in Aktion zu erleben. Er legt aus, wenn sich andere nicht in meine Lebenswelt versetzen können. Er schafft Verständnis, wo ich unklar bin. Er bewirkt Glauben, nicht ich.
Die Leidenschaft, die so in Menschen entfacht wird, fasziniert mich immer wieder auf's Neue. Jugendevangelisation ist ein spannendes Thema. Ich bin dankbar, dass es hier im Magazin genauso besprochen wird wie der Bruch mit einer »Höher-schneller-weiter«-Mentalität.
Wenn nicht wieder alles gut wird – mein Jahr 2022 war geprägt von dieser Erfahrung. Langsam finde ich zu einer Dankbarkeit über diesen Erlebnissen. Umso spannender ist für mich der Artikel von Petra Lampe auf Seite 11.
In Sachsen erlebten wir nach den Pandemie- Jahren das erste TEN SING Connect Seminar, welches wieder live stattfinden konnte. Außerdem teilt Wolfgang Freitag seine Ideen zum älter gewordenen, aber jung gebliebenen Freundeskreis mit uns.
Ich wünsche euch ein freudiges und gespanntes Schmökern in diesem Magazin!
Euer Mathias Andrae
CVJM auch weiterhin stark für das Christival aktiv
Am 7.3.2023 ist Matthias Kaden in Kassel auf der Mitgliederversammlung des Christival e.V. in den Vorstand gewählt worden. Damit wird er gemeinsam mit Claudia Kuhn (CVJM Deutschland) und Vassili Konstantinidis (AG der CVJM) unseren Verband in diesem jugendmissionarischen Gemeinschaftsprojekt vertreten. Über die mit der Wahl verbundene Wertschätzung für den Dienst von Matthias Kaden freuen wir uns sehr und wünschen ihm Gottes reichen Segen für alle dadurch zu bewältigenden Aufgaben.
Weitere Informationen sind zu finden unter https://www.cvjm.de/news?action=view_one_article&article_id=185
CVJM ist relevant im Leben von jungen Menschen. Davon sind wir überzeugt. Doch wie sieht das in Zukunft mit Blick auf unsere Arbeit mit jungen Menschen im CVJM konkret aus?
Basecamp23 macht dich und deinen CVJM fit für die Zukunft!
Wir machen uns auf den Weg mit allen, die CVJM in die Zukunft führen wollen. Wir finden Ideen und neue Wege für die Gestaltung unseres CVJM in innovativen und inspirierenden Lern- und Austauschformen. Mit Jesus in der Mitte sind wir gemeinsam unterwegs, um Vielfalt zur (er)leben, Veränderung zu gestalten und Zukunft zu wagen.
Der Wolf findet Schutz beim Lamm, der Panther liegt beim Böcklein. Kalb und Löwe weiden zusammen, ein kleiner Junge leitet sie.
Jes 11,6
Klingt wie im Märchen: Wolf und Schaf friedlich zusammen? Kaum vorstellbar in einer Welt voller Zickenkrieg und Streit sogar zwischen wesensgleichen Geschöpfen namens Mensch. Aber der Prophet Jesaja ist sich sicher: So sieht die Zukunft aus, wenn der versprochene Messias sein Friedensreich errichtet. Eine Welt, in der kein Platz mehr ist für Feindschaft und gegenseitiges verletzen. Was für Aussichten für eine Welt, die nach Frieden lechzt und unter der Last der so zahlreichen Konflikte leidet.
Zu Weihnachten feiern wir, dass der Messias, der Friedefürst seine Füße auf die Welt gesetzt hat. Sei dem läuft alles auf dieses unglaublich herrliche Ziel zu. Und das Beste: In der Nähe von Jesus dürfen wir schon heute etwas erahnen und erleben von diesem neuen Reich:
- Wenn Jesus uns frei spricht von belastender Schuld
- Wenn er unser Herz heilt von Verletzungen und wir frei werden anderen zu vergeben
- Wenn wir mutig die segnen, die uns nichts Gutes wollen
- Wenn wir uns anstecken lassen von seiner Art andere Menschen zu sehen und zu lieben
Ich wünsche uns allen eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit unter dem spürbaren Einfluss des gekommenen und wiederkommenden Friedefürsten.
Kaum genießt man noch die letzten Sonnenstrahlen eines wunderschönen Herbstes, hat man gleichzeitig ein „jetzt geht bald die dunkle Jahreszeit los" im Kopf. Schnell werden wir die Wärme und das Licht des Sommers schmerzlich vermissen. Wahrscheinlich kann man in der aktuellen Krisenzeit auch schwer an die heimeligen Weihnachts- und Winterzeiten der letzten Jahre denken und anknüpfen.
Wie selbstverständlich wir „normale" Dinge wie Wärme und Licht hinnehmen, merken wir erst, wenn sie in Gefahr sind und uns möglicherweise nicht mehr so einfach zur Verfügung stehen. Wir Menschen haben das Licht nicht erfunden. Jeder neue Tag, an dem die Sonne aufgeht, ist ein Geschenk. Jeder neue Tag, an dem es hell wird, ist nicht selbstverständlich. Jeder Tag ist ein geschenkter Tag.
Dennoch erleben wir täglich, dass Menschen Geschenke unterschiedlich „nutzen" und auch, dass die Herausforderungen der Krise unterschiedliche Abgründe auftun. Vielleicht ist dir da manchmal zum Schreien zu Mute – vielleicht willst du sogar jemanden schütteln und aufrütteln.
Weh denen, die Böses gut und Gutes böse nennen, die aus Finsternis Licht und aus Licht Finsternis machen, die aus sauer süß und aus süß sauer machen! Jesaja 5,20 (Monatsspruch November)
Jesaja formuliert die Wehe-Rufe damals auch in seine aktuellen Missstände hinein - eine Welt voller Krisen, Habgier, Lüge und Rechtsverdrehung. Klingt gar nicht so weit weg von unserer Welt heute, oder? „Die Welt ist viel zu gefährlich, um darin zu leben - nicht wegen der Menschen die Böses tun, sondern wegen der Menschen, die daneben stehen und sie gewähren lassen." sagte einst Albert Einstein und ich merke immer wieder, wie schwer es in Krisenzeiten ist, ihn nicht recht behalten zu lassen. Er sagte auch: „Ein einfacher Lichtstrahl kann in eine Welt der Dunkelheit hineinbrechen und sie erhellen." Wie groß die Dunkelheit ist, lässt sich nicht messen. Aber Dunkelheit ist ein Zustand, in dem es kein Licht gibt. Ein Lichtstrahl kann also schon den Unterschied machen.
Deshalb lass du dich immer wieder vom wahren, echten Licht anzünden, um wahrhaftig und hoffnungsvoll zu sein, um für Gerechtigkeit einzustehen, um nicht einfach nur danebenzustehen – um einer dieser Lichtstrahlen sein zu können.
Sei gesegnet mit Hoffnung,
Lydia
Genau diesem Thema des Arbeitens und Lebens in unsicheren Zeiten wollen wir uns zur diesjährigen Hauptamtlichentagung stellen. Ängste keimen aufgrund unterschiedlichster Entwicklungen auf und wir fragen, was diese mit uns machen und wie wir damit einen guten Umgang finden können. Ein Fachreferat soll dazu erhellende Momente geben und uns zum Austausch anregen. Wir wünschen uns Momente des Aufatmens in der Gemeinschaft. Dazu wollen wir Inspirierendes und Hoffnungsvolles teilen. Wenn Du magst, kannst Dich zu unserem geistlichen Abend segnen lassen und Abendmahl zu Dir nehmen. Außerdem wird es die Möglichkeit geben, eigene Themen oder welche aus dem Referententeam weiterzudenken, z.B. wie sich unsere Kommunikation im digitalen Zeitalter verändert.
"Macht hoch die Tür, die Tor macht weit!" - unter diesem Thema wird die Adventsfreizeit vom 28.11. bis 2.12.2022 auf unserem CVJM-Schiff stehen. Bibelarbeiten, Adventslieder singen, Gemeinschaft, Stollen, Weihnachtsmärkte, gemütliches Abendprogramm mit Glühwein/Punsch und vieles mehr erwarten Sie und Euch in und ums Schiff. In der hektischen Adventszeit einfach den Alltag hinter sich lassen und das adventliche Dresden genießen. Manche „stürzen" sich nach der Bibelarbeit am Vormittag direkt in das Getümmel von Elbflorenz, andere haben endlich mal Zeit für einen ausgiebigen Mittagsschlaf, für stille Minuten im Andachtsraum oder genießen die Zeit bei einem Spaziergang an der winterlichen Elbe. An einem Tag wollen wir mit der Lößnitzgrundbahn (Schmalspurdampfeisenbahn) nach Moritzburg fahren, das berühmte Schloss besichtigen und uns am Nachmittag im Café „Goldfisch" aufwärmen.
