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News

Neues aus dem CVJM Sachsen

Fröhliches Wiedersehen

Begegnungsnachmittag des Freundeskreises nach langer Pause

An einem wunderschönen Frühlingstag, dem 9. Mai 2023, fand in den Räumen des CVJM Zwickau endlich wieder eine Begegnung der Freunde und Senioren des CVJM Sachsen statt. Erwartungsvoll hatten sich reichlich 40 Personen aus ganz Sachsen eingefunden – von der Oberlausitz bis ins Vogtland. Es gab herzliche Begrüßungen und große Wiedersehensfreude nach langer Zeit. Matthias Kaden, Leitender Referent des CVJM Sachsen, sorgte mit Andacht und gemeinsamem Singen für den „Spirit", den viele lange Zeit vermisst haben. Bei Kaffee und Kuchen gab es anregende Gespräche und Nachfragen zum Wohlergehen Einzelner in den zurückliegenden Jahren, in denen coronabedingt keine Begegnungen möglich waren.

Die Arbeit des CVJM Zwickau  findet in einer wunderschönen Jugendstilvilla findet statt. Hausherr René Markstein berichtete von den vielfältigen Kreisen und Arbeitsfeldern. Die Arbeit desStadtvereins ist am Wachsen. René informierte auch über die Problematik, unter der die Arbeit des Stadtvereins zu gestalten ist und die „Früchte", wenn junge Menschen zu Jesus finden. Danach gab es Aktuelles aus dem CVJM Landesverband. Das Thema „Nicht ohne dich" prägt die Arbeit 2023. Matthias Kaden berichtete über besondere Herausforderungen in Ten Sing Arbeit und anderen Arbeitsfeldern, in denen veränderte gesellschaftliche Bedingungen neue Herangehensweisen in der Jugendarbeit erforderlich machen.

Das Feedback zur Veranstaltung ist äußerst positiv – hatten die Freunde doch so lange auf ein Treffen warten müssen. Die Begegnung war schön und Mut machend. Die Mehrzahl der Anwesenden stimmte für zwei Begegnungen im Jahr, auch Tagesausflüge und Wochenenden wären willkommen. Alle hoffen auf ein Wiedersehen im Herbst und danken den Initiatoren Horst und Renate Windisch sowie Wolfgang und Christiane Freitag.

Renate Windisch

Zeugen gesucht

Das neue CVJM-Magazin ist da! Mathias Andrae schreibt dazu im Editorial:

Ich höre gerne zu und finde es total spannend, wenn Menschen aus ihrem Leben erzählen. Ihre Lebenswelt kennenlernen zu dürfen, ist für mich ein weitaus größeres Geschenk, als eine Nintendo Switch oder Grillzubehör oder lustige Socken (auch wenn ich all das ebenfalls sehr mag). Die Lebenserfahrungen von Menschen in meinem Umfeld haben meinen Glauben maßgeblich beeinflusst. Schon allein deshalb bin ich gerne in der Gemeinschaft mit Glaubensgeschwistern.

Ab und zu ist es jedoch auch so, dass man selbst mal etwas zu sagen hat. Aus dem eigenen Leben? Aus den eigenen Beziehungen und Erfahrungen? Manchmal hat es etwas mit Mut zu tun, von persönlichen Dingen wie dem eigenen Glauben zu sprechen. Ich kenne das und ich kenne auch die Situationen, in denen mich der Mut verließ. Ich kenne die Unsicherheit, die mit solchen Situationen verbunden ist. Ich bin aber auch froh um die Erfahrung, den Heiligen Geist in derartigen Situationen in Aktion zu erleben. Er legt aus, wenn sich andere nicht in meine Lebenswelt versetzen können. Er schafft Verständnis, wo ich unklar bin. Er bewirkt Glauben, nicht ich.

Die Leidenschaft, die so in Menschen entfacht wird, fasziniert mich immer wieder auf's Neue. Jugendevangelisation ist ein spannendes Thema. Ich bin dankbar, dass es hier im Magazin genauso besprochen wird wie der Bruch mit einer »Höher-schneller-weiter«-Mentalität.

Wenn nicht wieder alles gut wird – mein Jahr 2022 war geprägt von dieser Erfahrung. Langsam finde ich zu einer Dankbarkeit über diesen Erlebnissen. Umso spannender ist für mich der Artikel von Petra Lampe auf Seite 11.

In Sachsen erlebten wir nach den Pandemie- Jahren das erste TEN SING Connect Seminar, welches wieder live stattfinden konnte. Außerdem teilt Wolfgang Freitag seine Ideen zum älter gewordenen, aber jung gebliebenen Freundeskreis mit uns.

Ich wünsche euch ein freudiges und gespanntes Schmökern in diesem Magazin!

Euer Mathias Andrae 

Basecamp23

CVJM ist relevant im Leben von jungen Menschen. Davon sind wir überzeugt. Doch wie sieht das in Zukunft mit Blick auf unsere Arbeit mit jungen Menschen im CVJM konkret aus?

Basecamp23 macht dich und deinen CVJM fit für die Zukunft!

Wir machen uns auf den Weg mit allen, die CVJM in die Zukunft führen wollen. Wir finden Ideen und neue Wege für die Gestaltung unseres CVJM in innovativen und inspirierenden Lern- und Austauschformen. Mit Jesus in der Mitte sind wir gemeinsam unterwegs, um Vielfalt zur (er)leben, Veränderung zu gestalten und Zukunft zu wagen.

> Hier geht´s zu allen Infos zum Kongress

Sehen und gesehen werden

Jahreslosung 2023:

Du bist ein Gott, der mich sieht.                     1. Mose 16,13 

Sehen und gesehen werden. Die einen lieben es im Rampenlicht zu stehen, die anderen sind glücklich, ihren Platz in der Backstage zu finden. Sehen und gesehen werden hat viel damit zu tun, seinen Platz im Beruf, in der Schule, in der Familie und Netzwerken gefunden zu haben, welcher ausfüllt und Bedeutung schenkt.

In Zeiten, in welchen dies nicht so stark gegeben ist oder vielleicht Faktoren hineinspielen, wie eine gebrochene Gesundheit oder emotionale und wirtschaftliche Krisen, entwickeln sich bei uns Menschen häufig Zweifel. Wir sind besonders darauf angewiesen, Zuspruch und Ermutigung zu erfahren.

Ganz ähnlich mag es Hagar gegangen sein, die Nebenfrau des biblischen Glaubenshelden Abraham. Sie war auf dem Weg durch die Wüste in ihr Heimatland Ägypten. Nachdem sie Abraham, ihrem Herrn, einen Sohn geboren hat, hatte sie ausgedient. Was mag das für eine Demütigung für sie bedeutet haben. Und dann kommt diese starke Aussage: „Du bist ein Gott, der mich sieht". Bei allem Schweren hatte sie wohl doch diesen Glauben ihrer Dienstherren Abraham und Sarah bewundert und konnte für sich erkennen: selbst wenn einem alles genommen ist, Gott bleibt und nimmt mich inmitten meiner Bedürftigkeit wahr.

Kaum vorstellbar, welche Kraft diese Worte in Hagar ausgelöst haben mögen. Sie sind verbunden mit dem liebevollen Blick, die dieser Frau ein tiefes Wohlwollen und Ansehen vermitteln. Dieser Blick Gottes wirkt Heilung, gibt Hoffnung, eröffnet neue Perspektiven und schenkt neuen Lebensmut.

Diesen göttlichen Blick auf mein Leben möchte ich gerne in 2023 erfahren und mich beschenken lassen, meinen Nächsten mit den Augen Gottes zu sehen.

Und Dir und Ihnen möchte ich gerne zusprechen: Gott ist für Dich, er sieht Dich. 

Unterwegs mit dem CVJM Zwickau

12x12 – CVJM Zwickau trifft Quarksteine – Bist Du dabei?

Bei hoffentlich wunderbarem Herbstwetter lädt am 16.10.2022 (14-17 Uhr) der CVJM Zwickau zur familientauglichen Wanderung an den Quarksteinen ein. Im Rahmen der 12x12 Aktion sind CVJMer und CVJMerinnen aus Region und Land willkommene Gäste. Zum Kaffeetrinken darf gerne etwas zum Teilen mitgebracht werden. Unterwegs gibt es einen Impuls von Maren Schob. 

Zur besseren Planung und ggf. wetterbedingten Absage bitte bis 09.10.22 anmelden bei Johannes Dörfel: j.doerfel[ät]cvjm-zwickau.de 
Dieser wird dann auch über den genauen Treffpunkt informieren. 

... in unsicheren Zeiten

Genau diesem Thema des Arbeitens und Lebens in unsicheren Zeiten wollen wir uns zur diesjährigen Hauptamtlichentagung stellen. Ängste keimen aufgrund unterschiedlichster Entwicklungen auf und wir fragen, was diese mit uns machen und wie wir damit einen guten Umgang finden können. Ein Fachreferat soll dazu erhellende Momente geben und uns zum Austausch anregen. Wir wünschen uns Momente des Aufatmens in der Gemeinschaft. Dazu wollen wir Inspirierendes und Hoffnungsvolles teilen. Wenn Du magst, kannst Dich zu unserem geistlichen Abend segnen lassen und Abendmahl zu Dir nehmen. Außerdem wird es die Möglichkeit geben, eigene Themen oder welche aus dem Referententeam weiterzudenken, z.B. wie sich unsere Kommunikation im digitalen Zeitalter verändert. 

"Macht hoch die Tür..."

"Macht hoch die Tür, die Tor macht weit!" - unter diesem Thema wird die Adventsfreizeit vom 28.11. bis 2.12.2022 auf unserem CVJM-Schiff stehen. Bibelarbeiten, Adventslieder singen, Gemeinschaft, Stollen, Weihnachtsmärkte, gemütliches Abendprogramm mit Glühwein/Punsch und vieles mehr erwarten Sie und Euch in und ums Schiff. In der hektischen Adventszeit einfach den Alltag hinter sich lassen und das adventliche Dresden genießen. Manche „stürzen" sich nach der Bibelarbeit am Vormittag direkt in das Getümmel von Elbflorenz, andere haben endlich mal Zeit für einen ausgiebigen Mittagsschlaf, für stille Minuten im Andachtsraum oder genießen die Zeit bei einem Spaziergang an der winterlichen Elbe. An einem Tag wollen wir mit der Lößnitzgrundbahn (Schmalspurdampfeisenbahn) nach Moritzburg fahren, das berühmte Schloss besichtigen und uns am Nachmittag im Café „Goldfisch" aufwärmen.

weitere Informationen und Anmeldung hier

"Das hatte ich so nicht gewollt"

Kürzlich hatte mir eine tolle Frau ein Buch in die Hand gedrückt, welches einen ähnlichen Titel trägt. Neugierig fing ich an es durchzublättern. Was sich wohl hinter den Geschichten und Erfahrungen der 11 interviewten Frauen verbirgt? Interessant, da waren auch Gesichter dabei von Menschen, mit welchen ich schon Berührungen hatte oder die in der christlichen Szene bekannt sind. Hatten diese denn auch schon echte Krisen durchlebt, fragte ich mich. Klar, sonst würden sie hier wohl nicht auftauchen.
Noch neugieriger begann ich die kurzweiligen Berichte anzulesen. Ihnen allen gemeinsam ist die Erfahrung mit überraschenden ungewollten Lebensumständen, Schicksalsschlägen und schmerzhaften gesundheitlichen Einschränkungen. Ebenso gemeinsam ist ihnen der offene Umgang mit ihrem Glauben und den verrückt ernsthaften Anfragen an ihn.

Frauen berichten, wie sie nicht auf alle Ereignisse ihres Lebens eine befriedigende Antwort finden und doch strahlen vielen Geschichten eine tiefe Hoffnung aus, das Leben so anzupacken, wie es sich mir heute stellt. Das Buch gibt keine leichtfertigen Antworten oder liefert Patenrezepte, die es gar nicht geben kann. Das Herzensanliegen der Autorinnen dagegen ist, Menschen zu ermutigen, am Leben und Gott festzuhalten, ihn bewusst zu suchen und zu finden. Um Hoffnung und Frieden zu erfahren. Mich ermutigt es, zu erfahren, dass Menschen sich in Krisen nicht aufgeben, sondern Ideen erhalten, sich Herausforderungen stellen zu können, die nicht selbstgewählt und oftmals konträr zu den eigenen Lebensträumen sind.

Und während ich in diese Lebensgeschichten mit eintauche, begegnen mir die Worte Jesu aus dem Markusevangelium „Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt" (Mk 9, 23b). Diese Worte spricht Jesus einem Vater zu, welcher um Heilung seines Jungen bittet. Dieser wiederum entgegnet: „Ich glaube, hilf meinem Unglauben".

Ich darf vertrauen und manchmal ist mein Glaube und mein Vertrauen in den Gott, der heilt und versorgt und … gebrochen. Ich möchte mich jedoch gerne auch mit diesem gebrochenen Glauben an ihn wenden können und dürfen und ebenso gerne Dich dazu einladen.

Und vielleicht bist Du ja auch auf diese Lebensgeschichten neugierig geworden, dann findest Du sie hier: Debora Kuder und Sarina Pfauth: „Das hatte ich so nicht bestellt. Was wir aus Erfahrungen gelernt haben, die wir nie machen wollten." SCM-Haenssler Holzgerlingen 2022 

Herzlich Willkommen Dorothee Arnrich

Am 1. Juli hat Dorothee Arnrich ihre Arbeit als neue Leiterin auf dem CVJM Schiff begonnen. Gestern haben wir im Angestelltenteam diesen Start gemeinsam gefeiert und dankbar auf die vergangenen Jahre mit Diana & Mathias Riedel zurückgeschaut.

Beim Anschauen von Bildern der vergangenen 10 Jahre konnten wir staunen über viele besondere Momente, die Gott uns auf dem CVJM Schiff geschenkt hat und wie er auch durch herausfordernde Situationen geführt hat. Dazu gehörte auch das extreme Hochwasser gleich zu Beginn der Dienstzeit von Riedels. Mehr dazu wird zur offiziellen Verabschiedung zur Hauptversammlung am 5.11.2022 zu sehen und hören sein.

Dorothee konnte neben dem Schiffsteam spielerisch das weitere Angestelltenteam des Landesverbandes kennenlernen und hat dazu ein "Angestellten-Memory" (siehe unten) mit Bravour gemeistert. Es war Zeit für erste Gespräche und wir haben natürlich das leckere Essen genossen. 

Wir freuen uns auf die gemeinsame Zeit und wünschen Dorothee von Herzen Gottes Segen für ihre Startzeit auf dem CVJM Schiff und bei uns im Landesverband. 

Wir suchen weiterhin Verstärkung für unser neues Team auf dem Schiff. Mehr Infos dazu gibt es hier:
https://cvjm-sachsen.de/schiffsteam

Kannst Du unser kleines "Angestellten-Memory" lösen? Viel Spaß dabei!



PRAYDAY - Entdecke Deinen Lieblingsraum

Knapp 20 Mitarbeitende wuseln Pfingstsamstag durch die Villa, das Jugendhaus des CVJM Zwickau, und gestalten die verschiedenen Räume in inspirierende Gebetsorte.

Das Kernteam hatte sich dafür im Vorfeld über die letzten Monate schon göttliche Impulse schenken lassen. Und die ursprüngliche Prayday-Idee wurde wieder zu neuem Leben erweckt. 2021 wurde diese pandemiebedingt in einen wesentlich größeren Raum und ein verkürztes Format verwandelt. Mitgewirkt hat u.a. die diesjährige IMPACT-Gruppe, welche sich gabenorientiert eingebracht hat.

Am Pfingstsonntag startete der Tag dann mit einer Worship- und Gebetszeit des Mitarbeitendenteams: eine sehr wertvolle Zeit. Letztlich sind wir ja immer selbst Spiegelbilder von Gott. Und was wäre unser Dienst, wenn wir nicht selbst die Liebe Gottes und den Lobpreis in uns tragen. Wir durften unser Augenmerk schärfen für Orte und Dinge, die einen besonderen Focus erhalten sollten und Gott um sein Wirken bitten und ihn anbeten. Die Mittagspause im Garten und Haus tat uns allen gut. Einmal mehr wurde deutlich, wie Gott uns auch Ruhepausen und Zeiten der persönlichen Begegnung schenkt.

Wer wird nun wirklich zum PRAYDAY finden? 15.00 Uhr war der Start mit einer ersten Worship- und Gebetssession. Der Saal füllte sich langsam. Vornehmlich junge Menschen, welche sich zunächst meist fremd waren und doch einte sie der Wunsch, Gott an diesem Nachmittag zu begegnen.

Von 16.00-18.00 Uhr waren dann 8 verschiedene Räume geöffnet. Ob die Ausstellung, der Kreativraum, das Vaterherz Gottes, der Gebetsraum mit Abendmahlangebot, die Gebets- und Segnungsecke, der Saal mit dem andauernden Worship, das Café für Gespräche oder der Garten mit „Get free": jede und jeder konnte seinen Lieblingsraum entdecken.

18.00 Uhr erfolgte dann die Abschlusssession, die davon geprägt war, dass einzelne ihr persönlich Erlebtes teilten. Dabei erhielt der Garten mit Feuerschale und der Station „Get free" einen ganz besonderen Focus, ganz wie es Gott am Vormittag uns schon gesagt hatte.

Menschen haben erfahren, dass Gott sie freisetzt, ihre Schuld auf sich nimmt und diese nicht wie ein Ping-pong-Spiel auf sie zurückfallen darf. Ein Feuerwehrmann erklärte dazu, wie verbrannte Erde nicht nochmals verbrennen kann. Das Bild des Feuers hat ja ohnehin eine besondere Symbolkraft für den Heiligen Geist zu Pfingsten. Aus einem brennenden Strohhalm kann ein Flächenbrand entstehen. Dort wo Du angsteckt bist von der Gnade, Liebe und Kraft Gottes, dort kannst Du andere damit entfachen. Der Worship wurde lauter und stärker. Ich würde mich nicht wundern, wenn Menschen im nahegelegenen Park von unser Segenslied zum Abschluss berührt worden sind. Danke Gott für Deine Präsenz!

P.S. Für den einen oder die andere aus dem Prayday-Team geschieht das Eigentliche auf dem gemeinsamen Weg: Gebets-, Lobpreis- und Austauschrunden, zu denen das Wirken Gottes mitten unter uns in besonderer Weise erfahrbar wird. Treffen, die verbunden sind mit einer großen Sehnsucht nach der Gegenwart Gottes, in welchen Raum für persönliche Intimität mit Gott entsteht und die Gemeinschaft von Glaubenden erlebt wird. Dafür öffnen Rico und Miriam Weißbach von LEWI ihre Haus- und Herzenstür. 

Willkommen zum PRAYDAY!


Faszination Leben

„Höre, so wirst Du leben...", so ein biblisches Prophetenwort. Wie laut, deutlich und durchdingend muss eine Stimme sein, dass ich sie wirklich wahrnehme? Welchen Stimmen in und um mich herum schenke ich Gehör, nehme deren Botschaft zu Herzen und frage nach dem Mehrwert für mich und mein Umfeld?

Der Prophet Jesaja fordert dazu auf, der Botschaft Gottes Gehör und Glauben zu schenken. Er prophezeit den hörenden Menschen wahres Leben. Wow! Davon möchte ich auch etwas erleben. Echtes Leben wie Gesundheit, Heil und Heilung, Fairness, Frieden, Solidarität und Freiheit. Leben heißt, sich selbst und andere als wertvoll zu achten und sich und anderen eine Bedeutung zuzusprechen.

Lebendigkeit und Faszination statt Langeweile. Dr. Siegfried Zimmer beschreibt die Faszination in der Abgrenzung zu Langeweile als eine besondere Lebensdimension. Aufmerksam lausche ich seinen Erkenntnissen zur Ökumenischen Hauptamtlichentagung 2022. Nicht zuletzt seine warmherzige und menschenfreundliche Art machen mich neugierig und ich schenke ihm Glauben. Die faszinierende Neugierde öffnet uns fürs Leben. Das tiefe Ja Gottes zu uns Menschen als seine Gegenüber schenkt uns den Blick für den anderen, für das Miteinander in unserer Gesellschaft und in Gemeinschaften.

Wie wertvoll ist es, wenn wir uns auf die Wurzeln und Werte des christlichen Abendlandes besinnen. Darin findet sich so viel Lebenssinn. Und diesen brauchen wir in diesen Tagen mehr denn je. Ein solcher Ankerpunkt macht es mir und uns leichter, mit unterschiedlichsten Meinungen und Positionen umzugehen, einander zu respektieren und sich gegenseitig auch kritisch hinterfragen zu können.

„Hört, so werdet ihr leben. Denn selig ist, wer mein Wort hört und tut" heißt es in einem vertonten Lied zu Jesaja 55,3. Ich lade Dich ein, ganz Ohr zu sein für göttliche Inspirationen. Die Bibel ist hierfür eine fantastische Fundgrube. Und ich wünsche Dir den Mut, diesen Segensspuren zu folgen. 

Ich möchte gerne warten!

Monatsspruch November:
„Der Herr aber richte eure Herzen aus auf die Liebe Gottes und auf das Warten auf Christus."
2. Thessalonicher 3,5

„Ich möchte gerne warten. Ich liebe das." 
Als Kind hatte ich immer den Eindruck, meine Mutter geht mit genau diesem Vorsatz in die Welt hinaus. Kennt ihr das?
Meine Mutter war überall immer mindestens eine halbe Stunde zu zeitig zugegen. Beim Arzt, beim Amt, beim Elterngespräch. Bei Geburtstagen die ersten zu sein und dann diese Phase abzuwarten, bis wirklich die Gäste kommen – oh wie ich das gehasst habe. 

Überhaupt: Warum ging meine Mutter mit dem Vorsatz irgendwo hin, warten zu wollen? Dieser Vorsatz hat mich als Kind immer genervt. Vielleicht auch ein Grund, warum ich heute immer ziemlich knapp dran bin bei meinen Terminen? Ich gebe es zu, warten ist nicht meine Stärke. Aber ich habe Erfahrungen damit. Wartezimmer kannte ich in und auswendig. Ich kann euch heute noch erzählen, wo im Wartezimmer meines Kinderarztes sich die Tapete abwickelte, wo die Spinnen saßen und welche Stifte in der Mal-Ecke angeknabbert waren. Ich habe meine Umgebung wirklich gut erkundet. 

Der Monatsspruch bittet darum, dass unser Herr Jesus unsere Herzen auf die Liebe seines Vaters und auf das Warten auf ihn ausrichte. Ich gebe zu, ich habe meine Probleme mit Warten und sicherlich bin ich in unserer schnelllebigen Gesellschaft nicht alleine damit. Wie gut ist da dieses Anliegen von Jesus, darum zu bitten, dass sich unser Herz auf das Warten ausrichte. Wir wissen im Glauben: Wenn das Herz dabei ist, dann erst sind wir wirklich mit bei einer Sache. 

Diese Wartezeit zu einem Herzensanliegen zu machen bedeutet für mich:
Bewusst auch meinem Herrn Zeit einzuräumen, in der ich auf ihn warte. Auf sein Reden zum Beispiel, oder auf das Entdecken des Handelns Jesu, was mir sonst verborgen bliebe. Wenn wir seine Nähe suchen, wird er uns all die interessanten Ecken im Wartezimmer zeigen und wir werden seine Liebe und sein Licht mehr und mehr in unserem Leben entdecken.

Fröhliches Warten wünsche ich euch!

Euer Mathias. 

CHRISTIVAL22: Anmeldungen ab sofort möglich

 Erfurt. Ab sofort kann man sich für das Festival CHRISTIVAL22 vom 25. bis 29. Mai 2022 in Erfurt anmelden. Frühe Buchung lohnt sich doppelt. 

Die Preise sind gestaffelt und beginnen bei 149 Euro für die komplette Veranstaltungszeit. Im Preis inbegriffen sind neben dem Zugang zu sämtlichen Programmangeboten des CHRISTIVAL22 die Unterkunft, Frühstück sowie ein Ticket für den Öffentlichen Nahverkehr. 

Damit eine Teilnahme nicht an den Kosten scheitert, wird es erstmals einen Unterstützungsfonds geben: „Wir wollen so vielen jungen Menschen wie möglich die Chance geben, das CHRISTIVAL22 zu erleben. Wer Probleme hat, den Teilnehmendenbeitrag aufzubringen, kann unkompliziert einen Antrag stellen und bekommt bis zu 50 Prozent Rabatt", erklärt Chris Pahl, Projektleiter des CHRISTIVAL22. Finanziert wird dieser Fonds durch mehrere Stiftungen. Allerdings werden noch weitere Spenderinnen und Spender gesucht. 

Eine zeitnahe Anmeldung lohnt sich nicht nur aus finanziellen Gründen, erläutert Chris Pahl: „Wir hoffen, dass wir keine Obergrenze für die Anzahl der Teilnehmenden haben werden. Aber es ist nicht auszuschließen, dass durch Pandemie-Auflagen nur etwas weniger zugelassen sind." Anmeldungen würden nach Eingang bearbeitet. „Wer sich bald anmeldet, hat seinen Platz sicher", so Pahl. Sollte das CHRISTIVAL22 wider Erwarten nicht stattfinden können, würden selbstverständlich alle gezahlten Teilnehmendenbeiträge zurückerstattet, versichert der Projektleiter. „Besonders lohnt es sich als Jugendgruppe gemeinsam das CHRISTIVAL zu erleben. Auch die Gruppenanmeldung ist ab sofort online", berichtet der Projeklteiter.

Weitere Infos unter www.christival.de

CVJM Dresden wird 30

Der CVJM Dresden e.V. feiert dieses Jahr 30 Jahre Neugründung nach der Wende. Dazu wird er in der Jubiläumswoche vom 10. bis 18. September im Rahmen kleinerer Veranstaltungen den Verein vorstellen und mit Mitgliedern, Förderern und Interessierten vor Ort feiern.


So läuft die Jubiläumswoche:
Zum offiziellen Geburtstag am 10. September wird ins Programmkino Ost zum gemeinsamen Filmgucken eingeladen. Am 13. September heißt es ab 15 Uhr „Happy Birthday" im Jugendtreff Upstairs mit Cocktails und Pizza.
Eine Haus- und Hof-Rallye erwartet die Kinder und Jugendlichen am 14. September ab 15.30 Uhr im Chilli an der Österreicher Straße. Am Tag darauf können im Außengelände des Chilli verschiedene Sportarten ausprobiert werden: Fußball, Basketball oder auch Can Jam. Ein gemütlicher Abend ist am 15. September ab 19.30 Uhr im Upstairs an der „Geniessbar" geplant. Zum Jubiläumsfest für die ganze Familie öffnet am 18. September ab 15 Uhr das Chilli seine Pforten. Hier kann gespielt und gebastelt werden, es gibt Mitmachaktionen und Sportturniere.​

Gib deinen Text hier ein ...

Der Zeitpunkt zum Handeln ist jetzt

Pressemitteilung des Aktionsbündnisses Jugend fürs Klima

Ab heute leben wir auf Pump
Am 29. Juli war der diesjährige Earth-Overshoot-Day. Die Menschheit hat an diesem Tag die ökologischen Ressourcen verbraucht, die die Erde im Laufe eines Jahres regenerieren kann. Die Berechnungen der Organisation Global Footprint Network mithilfe des Ökologischen Fußabdrucks zeigen, dass der aktuelle Ressourcenverbrauch die Kapazitäten unserer Erde übersteigt. Wir produzieren beispielsweise mehr CO2, als Ozeane und Wälder aufnehmen können und holzen mehr Wälder ab, als wieder aufgeforstet werden. Um diesen Lebensstil weiterzuführen, bräuchten wir mehr als eine Erde.

Gemeinsam für das 1,5-Grad Ziel
In diesem Jahrzehnt entscheidet sich, ob die im Pariser Klimaabkommen angestrebte 1,5-Grad-Grenze noch eingehalten und damit die Klimakatastrophe abgewendet werden kann. Als Kinder- und Jugendverbände sowie Kinder- und Jugendorganisationen vertreten wir die Interessen von Kindern und Jugendlichen. Wir stehen entschieden für das Einhalten der 1,5-Grad-Grenze und rufen alle Menschen dazu auf, sich dem Kampf gegen die Klimakrise und für eine lebenswerte Zukunft anzuschließen.

Der Zeitpunkt zum Handeln ist jetzt
Wir müssen jetzt handeln. Für Deutschland ist die diesjährige Bundestagswahl der entscheidende Moment. Die nächste Bundesregierung muss einen Systemwandel einleiten. Deshalb fordern wir alle Wahlberechtigten dazu auf, im September für Klimagerechtigkeit, also eine menschenrechtskonforme Klimapolitik, zu stimmen. Wir werden eine Wahlentscheidung für sozial-gerechten Klima- und Naturschutz treffen.

Wir mischen uns für das Klima ein
Wir rufen alle jungen Menschen, insbesondere die, die leider noch nicht wählen dürfen, dazu auf, mit Wahlberechtigten über Klimaschutz ins Gespräch zu kommen und sie aufzufordern, für unsere Zukunft zu wählen.
Wir, die hier kooperierenden Jugendorganisationen vertreten in unserem Zusammenschluss über 4 Millionen Kinder und Jugendliche. Wir sind vielfältig in unserem Zusammenschluss und uns eint ein Ziel: Die gerechte Einhaltung der 1,5-Grad-Grenze!

Unterstützende Organisationen:
Amnesty International Deutschland Jugend
Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland (aej)
Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ)
Bundesjugendwerk der AWO e. V.
Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG)
freier zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e. V.
Fridays for Future Deutschland (FFF)
Jugend des Deutschen Alpenvereins (JDAV)
Jugendnetzwerk Lambda
Katholische Landjugendbewegung (KLJB)
NAJU (Naturschutzjugend im NABU)
Slow Food Youth Deutschland
SV-Bildungswerk

youpaN 

Alles wunderbar!

Klick auf die Krone!
Wir wollen als CVJM junge Menschen nicht zuletzt auf das Leben vorbereiten. Ich spreche hier nicht von dem, was Schulen und Ausbildungsstätten an Bildungsauftrag übernehmen. Lasst es mich an einem Beispiel verdeutlichen. Ich erzähle euch von einer Freundin und bevor Fragen aufkommen: Diese Geschichte ist nicht erfunden, sondern wirklich war.

Meine Freundin ist in Mecklenburg auf einem Dorf geboren. Sie hatte bei der Bahn gelernt und einen guten Job. Mit ihrem Mann gründete sie eine Familie, bekam zwei Kinder und sie bauten ein Eigenheim. Ab dann wurde das Leben aber ein besonderes. Als erstes erlitt meine Freundin eine Lungenembolie, die sie aus ihrem Job katapultierte. Es war eine besondere Herausforderung, dann wieder ins Leben zurückzufinden. Ihr Mann lernte in dieser Zeit eine andere Frau kennen und lieben und verließ meine Freundin, welche nun mit zwei Kindern und einem Schuldenberg vom Hausbau allein dasaß. Sie verkaufte das Haus, rappelte sich auf und stieg ins Versicherungsgeschäft ein. Die erste Firma, bei der sie arbeitete, war aber nicht nett zu ihren Kunden und bald schon konnte sie sich nicht mehr damit identifizieren, was sie den Menschen da verkaufte.

Es ging weiter. Sie gründete mit einem Partner eine eigene Agentur. Nach anfänglichen Erfolgen kam es schnell dazu, dass der Partner immer mehr Raum nahm und es Unregelmäßigkeiten bei den Finanzen gab. Immer öfter flossen Gelder nicht an meine Freundin, die hätten kommen müssen. Privat stellte sich eine neue Beziehung ein. Zwischendrin baute meine Freundin eine Gemeinde in Rostock mit neu auf mit einer Pastorin, zu der sich auch eine sehr enge Freundschaft entwickelte. 

Die Jahre gehen ins Land, die gemeinsame Versicherungsagentur wird immer schwieriger. Die liebgewonnene Pastorin bekommt Krebs. Die Tochter des neuen Mannes gebiert ein totes Kind. Die Eltern sterben, der Mann erleidet einen Schlaganfall, verliert danach seinen Bruder, die Schwiegermutter wird dement. Die liebgewonnen Leih-Enkelkinder ziehen aus Rostock fort und so sitzt meine Freundin nun sehr einsam mit vielen Problemen zu Hause. Ein Oberschenkelhalsbruch im fortgeschrittenen Alter ist nicht cool und sorgt dafür, dass auch Wanderungen und andere Hilfsmittel, die ein wenig Kraft zurückgeben, nicht mehr möglich sind. Ich erzähle von einem ganz normalen Leben. Ich erzähle von einer starken Frau, die sich durch die „Achs", die es im Leben gibt, durchbeißt. Manchen erinnert ihre Geschichte an Hiob – dieses krasse Buch aus der Bibel.

Wir müssen uns keinen Illusionen hingeben: Unter jedem Dach gibt es mindestens ein Ach. Vielleicht nicht so gebündelt wie bei meiner Freundin aus Rostock, aber leicht ist kein Leben auf dieser Erde. Und wir müssen uns auch mit Jesus nichts vormachen: Eine Beziehung zu ihm schützt uns nicht vor all dem Leid. Meine Freundin ist das beste Beispiel. Sie hat den Herrn Jesus leidenschaftlich lieb. Ebenso mag sie Menschen. Geholfen hat ihr das nicht auf den ersten Blick. Die Schläge des Lebens blieben ihr deswegen nicht erspart.

Aber genau darauf bereiten wir im CVJM junge Menschen vor. Und das, was wir dabei tun dürfen, ist ein Privileg: Wir dürfen den Menschen eine Partnerschaft mit dem Gott anbieten, der all das Leid sieht und sagt: „Ich weiß". Wir dürfen sie mit keinem geringeren bekannt machen als mit Jesus, der die Krone trägt. Diese Krone, die nicht in erster Linie eine goldene Königskrone ist, sondern eine Krone des Leides, eine Krone des Verrates, eine Krone der Verletzungen, wie mein Freund Davee in seinem Song „Krone" sagt. Jesus begleitet uns in unserem Leben und versteht uns. Gott sitzt nicht irgendwo in der Ferne mit viel Macht. Vielmehr ist er nah, mitfühlend, aushaltend. Es ist viel leichter, einen Rat von jemandem anzunehmen, der mich mit Verständnis und Liebe begleitet, als mir Machtwörter von fernen Institutionen ins Leben sagen zu lassen. Das erachte ich als die wohl beste Vorbereitung für ein Leben. Dann kann es auch so werden, wie das meiner Freundin. Wenn ihr sie fragt, wie ihr Leben so ist, kommt ein Wort als erstes: Wunderbar! Mit ihrem Herrn hat sie neben all dem Leid schon viele, viele Wunder erleben dürfen und das ist wunderbar!

Amen 

Neustart auf dem CVJM-Schiff

Terrassenufer in Dresden

 Seit dem 07.06. können wir wieder Gäste beherbergen. Unsere erste Gruppe waren junge Menschen zu einem Seminar im Rahmen ihres Freiwilligenjahres. Wie haben wir uns gefreut, endlich wieder Betrieb auf dem Schiff zu haben. 222 Tage hatten wir geschlossen. Die letzten Gäste sind am 28.10.2020 von Bord gegangen und dann wurde es sehr ruhig auf dem Schiff. Für uns hieß das „Kurzarbeit". Ganz weg ist die Kurzarbeit noch nicht. Dazu sind es noch zu wenige Gäste – aber die Zahlen steigen langsam wieder. Schulklassen, die erst stornieren mussten, können plötzlich wieder kommen. So hat manche Gruppe jetzt gesagt, dass sie doch möglichst vor den Sommerferien noch zu uns kommen möchten. Uns freut es, dass die Gruppen nicht weggeblieben sind, sondern nun einen neuen Anlauf nehmen.

Das können auch Einzelgäste machen. Wir haben im Sommer (und auch im Herbst) noch freie Termine. So nenne ich zum Beispiel die Zeit vom 26.-29. Juli oder den Zeitraum 2.-5. August. Da haben wir noch ein paar wenige Kabinen im Unterdeck, teilweise auch im Oberdeck frei. Und momentan gibt es vom 30.08. bis 09.09. noch die breite Auswahl an Kabinen. Mindestübernachtung sind 2 Nächte. Wir freuen uns darauf, auch diese Termine noch belegen zu können - mit dir / euch?

beGEISTert

 Begeisterung ist eine besondere Gabe. Es gibt Menschen, die sind leicht zu begeistern. Im besten Fall steckt diese Begeisterung auch andere an. Oftmals sind es die stärker initiativen Typen. Sie sind häufig mit einer Spur mehr Optimismus gesegnet. Doch kein Grund, um neidisch zu werden, denn…

Glücklicherweise ist der Geist Gottes nicht nur einem Typ Mensch zugesagt. Er nimmt Wohnung in jedem Christen und jeder Christin. In den letzten Wochen und Monaten habe ich mich immer wieder mit diesem Geist Gottes beschäftigt, welcher uns an Jesu Stelle gegeben ist.
Auf der Suche nach Bildern für den Geist Gottes in der Bibel entdecken wir ihn u.a. als Wind, Feuer und der Taube als Symbol des Friedens. Seine Wirkung ist gewaltig und friedsam zugleich.
BeGEISTerung und tiefen Frieden: ja, das wünsche ich mir von Herzen für uns als CVJM, für mein Umfeld und für mich selbst. Ein alter Kirchenvater, Aurelius Augustinus, sagt: „In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst."

Ich möchte Dir von einem Experiment erzählen: In einem Kernteam mit acht Personen haben wir uns für acht Monate getroffen. Inspiriert durch Erweckungsgeschichten, bei welchen der Geist Gottes viele Menschen gleichzeitig inspiriert hat, sind wir immer wieder auf den Schlüssel dazu, das Gebet, gestoßen. Wir haben gebetet und Gott gefragt, wie wir dieses Jahr Pfingsten zu Pfingsten werden lassen können. Entstanden ist die Idee eines PRAYDAY. Aus uns acht wurden 30 Mitarbeitende. Gemeinsam haben wir zu Pfingsten Abendmahl gehalten, die Vergebung Gottes empfangen und erlebt, wie Gott Gemeinschaft unter uns stiftet. Und wir haben zu einer PRAYTIME für zwei Stunden einen Gebetsgottesdienst als öffentlichen Raum gestaltet, mit der Herzensbitte an Gott, dass er seinen Geist über uns ausgießen möge.
Nicht wenige wurden besonders berührt von dieser für sie spürbaren Gegenwart Gottes. Andere waren einfach mit dabei. Für mich war dieser Tag, ja der ganze Weg bis dahin, ein Geschenk Gottes. Ich durfte erfahren, wie ich selbst ein Stück mehr abnehmen durfte, damit Gott mehr Raum in meinem Leben und das von anderen nimmt. Ähnlich wie es der Täufer Johannes beschreibt.
Gottesbegegnungen sind so vielfältig, wie wir Menschen sind. Mein Wunsch an Dich ist, dass Du diesem Gott begegnest und er Raum in Dir nimmt. Liebe, Freude und Frieden sind konkrete Zeichen dafür.

Danke für alles Engagement!

BlumenarrangementJPG
Daniela Handrich

Nun sind schon 10 Jahre vergangen. Am 01.04.2011 hast du, Daniela, deinen Dienst auf dem CVJM-Schiff begonnen. Seitdem stehst du am Herd mit den Töpfen für Suppe oder Kartoffeln, mit Fisch oder Fleisch, vegetarischem oder veganem Essen, Paprika oder anderem Gemüse. Du bist am Büfett, der Spülmaschine, kämpfst mit Fußbodenreinigungen, Desinfektionen der Arbeitsflächen und so manch weiteren Aufgaben. Wir sind SEHR DANKBAR, dass du bei uns bist. Dankbar für alle Begegnungen im Team und mit den Gästen, dankbar für so manche Gespräche, dankbar für so manche Impulse. 

Liebe Daniela, du hast auf dem Schiff schon so manche Höhen und Tiefen überwinden müssen und können. So zum Beispiel das Hochwasser 2013, der unerwartet längere Werftaufenthalt 2016 mit seiner damit verbundenen Kurzarbeit, jetzt die Corona-Krise und ebenfalls wieder Kurzarbeit, hast manche Kollegen und Kolleginnen kommen und gehen sehen. Nichts hat dich vom Weg abbringen lassen und du bist dem Schiff treu geblieben. Nunmehr bist du mit 10 Dienstjahren die dienstälteste Mitarbeiterin auf dem Schiff. 

Wir sagen Dir DANKE für alle Bereitschaft und alles Engagement und wünschen dir für die nächsten Jahre weiterhin Gottes Segen, viel Kraft, Geduld und Durchhaltevermögen in unserem Team. Schön, dass es dich bei uns gibt!  

Mathias Riedel

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