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News

Neues aus dem CVJM Sachsen

Dresden wird zum Volleyball-Hotspot

In der Nacht vom 13. auf den 14. Dezember 2024 verwandelte sich Dresden in das Epizentrum des deutschen Volleyballs. 46 leidenschaftliche Teams aus ganz Deutschland trafen sich in der JOYNEXT Arena, um bei der 28. Ausgabe des CVJM Mitternachtsvolleyballturniers in den Kategorien "Hobby-Mix" und "Leistungs-Mix" gegeneinander anzutreten. Die Arena pulsierte vor Energie und Begeisterung, während die Spieler ihre besten Aufschläge, Schmetterbälle und taktischen Kniffe präsentierten.

Thomas Seidel vom CVJM Landesverband Sachsen eröffnete das Turnier mit herzlichen Worten und stimmte die Teilnehmer auf eine unvergessliche Nacht ein. Einen besonderen Moment bescherte Gilbert Peikert vom Landesjugendpfarramt mit seinem geistlichen Impuls aus Römer 4, 4-7: "Was in der Bibel vor langer Zeit aufgeschrieben wurde, gilt für uns. Wir sollen daraus lernen und daran festhalten." Diese Botschaft verband die Gemeinschaft und sorgte für einen besinnlichen Akzent inmitten des sportlichen Eifers.

Die Vorrundenspiele boten spannende Begegnungen und spektakuläre Ballwechsel, die das Publikum in Atem hielten. Auch in den Finalrunden kochten die Emotionen über: Im Hobby-Mix holte das Team "Auf Feld 3" den Sieg, dicht gefolgt von "Dafür war keine Zeit mehr". Im Leistungs-Mix setzte sich die "Schlechtschmetterfront" in einem packenden Finale gegen die "Windbeutel für Nikolaj" durch.

Ein großer Dank gebührt allen Beteiligten und dem engagierten Team der Volleyball AG, die dieses Event mit Herzblut und Organisationstalent zu einem vollen Erfolg machten. Mit Vorfreude blicken wir auf das nächste Jahr, wenn Dresden 2025 wieder Gastgeber für das 29. Mitternachtsvolleyballturnier sein wird. Bis dahin bleibt uns die Erinnerung an eine magische Nacht voller sportlicher Spitzenleistungen und gemeinschaftlicher Begeisterung.

Unterstützer aus der Volleyball AG v.l.n.r.: Mirko Simmank, Robert Lässig, Christoph Hagedorn, Thomas Seidel und Sven L.

Besinnliche Adventsfeier auf dem CVJM-Schiff

Am Donnerstag, dem 5. Dezember, kamen auf dem CVJM-Schiff in der Dresdner Neustadt aktuelle und ehemalige Wegbegleiter des CVJM Sachsen zusammen, um das Jahr bei einer gemeinsamen Adventsfeier ausklingen zu lassen.

Viele bekannte Gesichter genossen den Nachmittag in Gemeinschaft, darunter Wolfgang Freytag (Generalsekretär des CVJM Sachsen von 1994 bis 2002) und Thomas Richter, der erst vor wenigen Tagen nach 34 Dienstjahren in der Geschäftsstelle in den Ruhestand trat. Ebenso nahmen der Vorstand, die Referenten, das Geschäftsstellenteam und die Schiffscrew an der Feier teil.

Neben Stollen, Schokolade und Punsch sangen die rund 20 Gäste verschiedene Lieder, hörten eine Andacht und stellten ihr Adventswissen bei einem kleinen Quiz auf die Probe. Im Vordergrund standen jedoch gemeinsame Gespräche und das Schwelgen in Erinnerungen an die CVJM-Arbeit der letzten knapp 30 Jahre. Vielen Dank fürs Vorbeikommen – wir sehen uns spätestens im nächsten Jahr wieder!

MOVE Camp: Abenteuer für Körper, Geist & Seele!

Du bist zwischen 13 und 17 Jahren alt und suchst nach einem außergewöhnlichen Erlebnis, das Sport, Gemeinschaft und Inspiration verbindet? Dann ist das MOVE Camp 2025 genau das Richtige für dich! Das MOVE Camp steht für sports.spirit.more – ein einzigartiges Camp, das sportliche Herausforderungen, geistliche Impulse und jede Menge Spaß miteinander kombiniert. Ob du erfahrener Sportler bist oder einfach Freude an Bewegung hast – hier findest du dein persönliches Highlight!

Sportvielfalt, Geistlicher Input und Gemeinschaft
Erlebe ein breites Angebot an sportlichen Aktivitäten: von Klassikern wie Fußball und Volleyball bis hin zu angesagten Trendsportarten und spannenden Outdoor-Abenteuern. Egal, ob du deine Skills verbessern oder etwas Neues ausprobieren möchtest, hier ist für jeden etwas dabei! Tägliche Andachten und inspirierende Deep Talks bringen nicht nur deinen Körper, sondern auch deinen Geist in Bewegung. Lass dich ermutigen und finde neue Perspektiven für dein Leben.

Lerne Gleichgesinnte kennen, knüpfe neue Freundschaften und erlebe eine entspannte Atmosphäre voller Teamgeist und echter Gemeinschaft. Tauche in spannende Workshops ein, die Themen wie Teamwork, Motivation und Persönlichkeitsentwicklung behandeln. Hol dir Impulse, die dich auf und neben dem Spielfeld weiterbringen. Abends wird's abwechslungsreich: Freu dich auf Live-Musik mit unserer Camp-Band, lustige Spiele, tiefgründige Themen und jede Menge Unterhaltung.

Beim MOVE Camp freue ich mich auf das coole Team, die wunderbaren Teilnehmer und auf das, was Gott mit uns vor hat!

Thomas Seidel, Referent für sportmissionarische Arbeit beim CVJM Sachsen

Deshalb solltest du dabei sein!

Das MOVE Camp 2025 ist mehr als nur ein Sportcamp – es ist ein Ort, an dem du deine Grenzen ausloten, neue Kraft tanken und unvergessliche Erinnerungen sammeln kannst. Egal, ob allein oder mit Freunden, du wirst Teil einer einzigartigen Gemeinschaft, die dich begeistert und inspiriert.

Sei dabei und mach das MOVE Camp 2025 zu deinem Highlight des Jahres! Weitere Infos und Anmeldung findest du hier! 

Wir suchen einen neuen Träger für das CVJM-Schiff

Auf der Hauptversammlung am 09. November 2024 stimmten die Mitglieder des Landesverbandes dem Antrag des Vorstands, die Arbeit auf dem CVJM-Schiff in Dresden zu beenden und die Suche eines neuen Trägers bis Ende des Jahres 2025 voranzutreiben, ohne Gegenstimmen zu.

Grundlage für diese schwierige Entscheidung war ein längerer Prozess, in den der Vorstand viele verschiedene Menschen mit einbezog. Ausschlaggebend waren schließlich technische und wirtschaftliche Herausforderungen. Hinzu kommt eine fehlende langfristige Vision für die CVJM-Arbeit auf dem Schiff.

"Das CVJM-Schiff war in den vergangenen 25 Jahren ein zentraler Treffpunkt für zahlreiche Veranstaltungen und hat auf vielfältige Weise die Gemeinschaft vieler Menschen aus Sachsen und darüber hinaus gestärkt. Unser Schiffsteam hat dafür stets ein hohes und erfolgreiches Engagement gezeigt. Die aktuellen und zukünftigen Anforderungen des CVJM-Schiffes machen jedoch Investitionen nötig, welche die Möglichkeiten des CVJM Sachsen übersteigen und in dieser Form für uns daher nicht tragbar sein werden. ", erklärt Andreas Frey, Geschäftsführer des CVJM Sachsen.

Zur fehlenden strategischen Vision ergänzt Matthias Kaden, Leitender Referent des CVJM Sachsen: "Unsere Verantwortung liegt darin, Ressourcen dort einzusetzen, wo sie nachhaltig die Arbeit und Vision des CVJM stärken können. Bedauerlicherweise hat das CVJM-Schiff in den letzten Jahren nicht die zentrale Bedeutung für unsere Arbeit erlangt, die wir uns erhofft hatten."

Die Entscheidung, diesen außergewöhnlichen und einzigartigen Ort aufzugeben, bedauern auch die Mitarbeiter des CVJM-Schiffes sehr. "Wir wissen, welche Bedeutung das CVJM-Schiff für viele Menschen in all den Jahren hatte. Wir wünschen uns, dass dieser Ort auch in Zukunft ein Platz bleibt, an dem Menschen mit Glauben und Hoffnung in Berührung kommen – hoffentlich durch einen neuen Betreiber. Wir als Schiffsteam sind gespannt, wo wir unsere Erfahrungen in Zukunft einsetzen können", sagt Dorothee Arnrich, Leiterin des CVJM-Schiffes.

Bis zum 31. Dezember 2025 wird das CVJM-Schiff weiterhin für Veranstaltungen und Besuche geöffnet sein, um besonders Stammgästen die Möglichkeit zu geben, noch einmal an Bord zu gehen und sich angemessen zu verabschieden. Der CVJM Sachsen möchte diesen Zeitraum bewusst nutzen, um den Abschied so würdevoll wie möglich zu gestalten und dankt bereits jetzt allen, die das CVJM-Schiff seit seiner Eröffnung im Jahr 1999 unterstützt und begleitet haben.

In den kommenden Monaten begibt sich der CVJM Sachsen auf die Suche nach einem neuen Träger für das Schiff am Elbufer der Dresdner Neustadt. Dabei spricht der Vorstand mit potenziellen Nachfolgern und zeigt sich offen für Anfragen von Interessenten.

Die aktuellsten Infos und Entwicklungen zum Thema finden Sie hier!

CHRISTIVAL 2028 findet in Magdeburg statt

Das nächste CHRISTIVAL wird vom 24.-28. Mai 2028 in Magdeburg stattfinden. Diese Entscheidung der Mitgliederversammlung der christlichen Großveranstaltung für Jugendliche gab das Leitungsteam in einer Pressekonferenz am Donnerstag, den 28.. November bekannt. Rund 12.000 junge Menschen werden erwartet.

Nach über einjährigen Verhandlungen mit mehreren potenziellen Veranstaltungsorten sei die Entscheidung laut dem 1. Vorsitzenden Philipp Kruse eindeutig für das CHRISTIVAL28 in Magdeburg gefallen: "Die verschiedenen passenden Veranstaltungsorte und die Offenheit der Christinnen und Christen vor Ort sprachen für Magdeburg. Sehr bewusst gehen wir in eine Region mit wenigen Gläubigen und wollen ein freundliches und hoffnungsvolles Gesicht zeigen".

Hauptveranstaltungsorte werden der Elbauenpark und die Messe sein. Projektleiter Chris Pahl erklärte, dass es sehr bewusst auch Veranstaltungsorte in der ganzen Stadt geben wird, wie z. B. die Johanniskirche, die Hyparschale oder den Domplatz. Das letzte CHRISTIVAL fand 2022 in Erfurt mit 13.000 jungen Leuten statt. Magdeburg wird somit der achte Veranstaltungsort seit dem ersten CHRISTIVAL 1976 in Essen.

Träger des CHRISTIVAL sind über 80 Organisationen, Jugendverbände und Kirchen, die gemeinsam alle sechs Jahre die Großveranstaltung organisieren - darunter auch der CVJM Sachsen. Ziel ist es, junge Christen zwischen 14 und 24 Jahren im christlichen Glauben zu stärken und sie zu ermutigen, diesen in Kirche und Gesellschaft zu leben. Zum Veranstaltungskonzept gehören Gottesdienste, Gesprächsgruppen, Konzerte, Workshops und kreative Angebote, verteilt über das Stadtgebiet.

Weitere Infos gibt's hier!

Hauptamtlichentagung 2024 auf dem CVJM-Schiff

Vom Montag, den 18. auf Dienstag, den 19. November 2024 waren auf dem CVJM-Schiff in Dresden rund 40 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ortsvereine des CVJM Sachsen zu Gast. Zwei Tage lang nutzten unsere Gäste aus Zwickau, Leipzig, Löbau & Co. verschiedene Angebote zum Vernetzen, zum Austausch über Herausforderungen und hörten Vorträge zu verschiedensten Themen unserer Arbeit.

Nach kurzem Kennenlernen im Stehcafé am Montagmorgen führten Lydia Schädlich & Matthias Kaden die Gäste mit Impulsen und Interaktionen durch das Thema des Vormittags: connected. Neben verschiedenen Impulsen zu Chancen und Herausforderungen von förderlichen Beziehungen war viel Raum zum praktischen connecten. Der Nachmittag stand unter dem Thema "Künstliche Intelligenz trifft CVJM" und hielt neben grundsätzlichen Überlegungen zur KI verschiedene Impulse bereit, um KI in der eigenen Arbeit gewinnbringend einzusetzen. Am Abend hielt Emma Hofmann eine interessante Andacht mit dem Schwerpunkt "geistliches connecten" und einem Segensangebot.

Rund 40 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ortsvereine des CVJM Sachsen waren in Dresden zu Gast.

Pünktlich um neun Uhr saßen die Teilnehmer am Dienstagmorgen wieder im Schuppen A neben dem CVJM Schiff zusammen und tauschten sich über die Arbeit mit jungen Menschen aus. Im Fokus stand die Fragestellung: Wie können wir in unserer Arbeit auf die Bedürfnisse der Generation Alpha eingehen? Außerdem gingen unsere Referenten auf zuvor gewünschte Themen wie KI oder Social Media näher ein.

Vielen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer für das angenehme Zusammensein und die produktive Arbeitsatmosphäre.

Unsere Gäste vom CVJM Zwickau rückten kostümiert in Dresden an und sorgten für jede Menga Lacher.

Das war die Hauptversammlung 2024

Am 09. November lud unser Vorstand zur jährlichen Hauptversammlung 2024. Im Schuppen A am Dresdner Elbufer kamen insgesamt 50 Mitglieder unserer Ortsvereine zusammen und erlebten einen Tag voller wichtiger Entscheidungen, emotionaler Momente und starker Worte.

Nach kurzem Kaffeetrinken eröffnete Matthias Kaden gemeinsam mit seinem Sohn Jaron und Lydia Schädlich musikalisch den Tag und hielt einen Impuls zur Zusammenarbeit der CVJM-Ortsvereine in Sachsen. Teil dessen war ein Kennenlernen und Austauschen der Ortsvereine in kleinen Gruppen. Anschließend brachte der Vorstand einige wichtige Anliegen zur Abstimmung.

Nach dem Mittagessen kamen die Berichte des Vorstandsvorsitzenden, des Schatzmeisters, des Kassenprüfers sowie des Vorsitzenden der CVJM-Stiftung auf die Tagesordnung. Nach anderthalb Stunden voller Information und Konzentration wurde der Vorstand für seine Arbeit in den vergangenen vier Jahren schließlich einstimmig entlastet.

Zum Abschluss des Tages konnten die Mitglieder des CVJM Sachsen unseren neuen Vorstand sowie Beirat wählen. Richtig emotional wurde es aber in der Zeit, als die Stimmen ausgezählt wurden. Nach 34 Jahren Dienstzeit wurde Thomas Richter unter tosendem Applaus in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Bei der emotionalen Dankesrede von Matthias Kaden und CVJM-Geschäftsführer Andreas Frey kam auch Thomas' Ehefrau mit auf die Bühne und machte den Augenblick zu einem besonderen Moment. Als Dankeschön für all die treue Arbeit in den vergangenen dreieinhalb Jahrzehnten bekam Thomas eine Elbe-Radtour vom Riesengebirge bis nach Dresden geschenkt.

Thomas Richter (hier mit seiner Frau) wurde nach 34 Jahren Dienst für den CVJM Sachsen in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Abschiede bieten bekanntlich Chancen für Neues. So wurden gleich vier junge Menschen mit Jesus im Herzen durch den Vorstand offiziell eingesegnet. Damit begrüßen wir Emma Hofmann (Missionarische Jugendarbeit / TEN SING), Melody Stohl (Buchhaltung), Ulli Ludwig (Öffentlichkeitsarbeit) und unsere FSJlerin Johanna in unserer Mitte.

Beglückwünschen dürfen wir den neuen Vorstand zur erfolgreichen Wahl. Thilo H. Blei (Vorsitzender), Samuel Förster (stellv. Vorsitzender), Clemens Kämpf (Schatzmeister), Sophie Schalling und Gunar Schreiber bilden gemeinsam mit Matthias Kaden und Andreas Frey den Vorstand des CVJM Sachsen bis 2028. Außerdem wurden Maxi Gütter, Christina Mädler, Markus Lotzmann, Benjamin Voigt und Pascal Ulbrich für zwei Jahre in den Beirat gewählt.

Ein neuer Himmel und eine neue Erde

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Wie schnell passiert es, dass wir uns ungerecht behandelt fühlen. Kinder bringen dies häufig lautstark zum Ausdruck, wenn sie sich unfair behandelt fühlen. Ich hatte eine Mutter, die hat die Kuchenstückchen immer genau gleich groß verteilt, damit sich niemand benachteiligt fühlte. Doch was ist eigentlich gerecht?

Ist es nicht natürlich, dass jemand Großes mehr zu essen benötigt als jemand Kleines? Mir fällt dazu die Geschichte in der Bibel ein, wo die Tagelöhner alle gleich belohnt wurden, ganz egal wann sie an dem Tag angefangen hatten zu arbeiten und wie lange sie dann dabei waren. Das ist doch alles andere als gerecht, oder?

Ist es denn gerecht, dass wir in Deutschland ohne Krieg leben, wo so viele Schreckensszenarien in der Ukraine oder in Israel ablaufen? Wir dürfen einfach dankbar sein, dass wir nicht in einen Krieg verwickelt sind. Gleichzeitig gibt es in unserer westlichen Welt auch viele Momente und Zustände, in denen unser Gerechtigkeitssinn angesprochen wird und Unzufriedenheit zu Tage tritt.

Umso mehr spricht mich der Monatsspruch für den November aus der Herrnhuter Losung an: Wir warten aber auf einen neuen Himmel und eine neue Erde nach seiner Verheißung, in denen Gerechtigkeit wohnt. 2. Petrus 3,13

Es ist ein Sehnsuchtsvers, der das Warten auf eine vollkommene Welt zum Ausdruck bringt. Im besten Fall strahlt diese Vorstellung einer neuen Welt in unsere heutige Welt hinein. Ich bin gespannt, wie Gott das Blatt unseres Gerechtigkeitssinnes wandeln wird. Es wird wohl eine zukünftige Welt sein, in der es fair zugeht. Der souveräne Gott wird einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen, die über unsere Vorstellungskraft hinausragt. Ich bin gespannt darauf und unendlich dankbar, diese Perspektive haben zu dürfen. 

Volleyball-Mitternachtsturnier schon ausgebucht!

Knapp zwei Monate vor Anpfiff ist unser offenes CVJM Volleyball Mitternachtsturnier mit insgesamt 48 Teams und fast 300 Teilnehmern ausgebucht. Für die 28. Auflage unseres traditionellen Turniers in der Nacht vom 13. auf den 14. Dezember haben wir die Ballspielarena in Dresden gemietet. Ab 21 Uhr bis 6 Uhr morgens duellieren sich zahlreiche Hobby- und Leistungsteams aus der Region.

Kommt vorbei und schaut euch das Spektakel vor Ort an! Interessierte Teams können sich weiterhin noch für die Warteliste anmelden. Weitere Infos gibt's hier!

Verstärkung für den CVJM Sachsen

Mit Melody Stohl (35) und Ulli Ludwig (24) dürfen wir seit kurzem zwei junge neue Mitarbeiter bei uns im Geschäftsstellen-Team begrüßen. Beide sind erst vor wenigen Wochen zu uns gestoßen und sind schon fest in unsere tagtägliche Arbeit integriert.

Melody verstärkt den CVJM Sachsen ab sofort als Buchhalterin. Für sämtliche Themen rund um Öffentlichkeitsarbeit, Social Media und Webauftritt des CVJM Sachsen ist Ulli nun euer Ansprechpartner.

Willkommen in unserem Team - wir wünschen euch Gottes Segen für eure Arbeit!

CVJM-Generalsekretär Kopp wiedergewählt

Foto: CVJM Deutschland

Am Samstag, den 19. Oktober, ist Hansjörg Kopp auf der CVJM-Mitgliederversammlung erneut zum Generalsekretär des CVJM Deutschland gewählt worden. Kopp begleitet das Amt bereits seit 2017 und freute sich nun über seine Wiederwahl. Wir wünschen Gottes Segen für diese Aufgabe und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!

Hansjörg Kopp wurde 1972 in Heidenheim/ Brenz geboren und am 22. Oktober 2016 durch die Mitgliederversammlung des CVJM Deutschland zum neuen Generalsekretär berufen. Das Amt begleitet er offiziell seit dem 15. März 2017. Kopp ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt in Kassel.

Weitere Infos zur Person finden Sie hier!

"Eins für mich, eins für dich!"

Teile deinen Genuss und setze ein Hoffnungszeichen in der Welt! Bis zum 20. Oktober 2024 laden wir dich unter dem Motto "Eins für mich, eins für dich!" zum Spenden für die Aktion "Hoffnungszeichen" des CVJM Deutschland ein. Unter diesem Motto teilst Du eigene Genussmomente mit jungen Menschen aus der ganzen Welt.

Genießen, Teilen, Unterstützen

So einfach geht's: Wähle etwas aus, das du im Alltag besonders gerne genießt. Das könnte der Cappuccino im Café, ein Gebäckstück vom Bäcker oder der Schokoriegel während der Pause sein. Für jeden Genussmoment legst du den jeweiligen Geldbetrag noch einmal zur Seite und spendest diesen am Ende der Aktion an CVJM-Hoffnungszeichen. Mit deinem Beitrag unterstützen wir Projekte in YMCAs weltweit, die junge Menschen ermutigen und stärken.

Haben wir dein Interesse geweckt?

Weitere Infos zum Thema, eine nützliche Klappkarte zur Erntedankaktion 2024 und eine coole App für dich und deine Glaubensgemeinschaft findest du hier! "Eins für mich, eins für dich!" ist Teil der Erntedankaktion 2024 des CVJM Deutschland.

CVJM Sachsen trauert um Johannes Berthold

Foto: Evangelische Allianz Deutschland

Der CVJM Sachsen trauert um Johannes Berthold. Der ehemalige Vorstand und theologische Leiter des CVJM Sachsen sowie langjährige Leiter des Landesverbands Landeskirchlicher Gemeinschaften in Sachsen ist am 7. Oktober 2024 im Alter von 70 Jahren überraschend verstorben.

Matthias Kaden, Leitender Referent des CVJM Sachsen, gedachte Johannes Bertholds Tod: "Johannes hat mich tief geprägt. Er war ein liebevoller Menschenfreund, leidenschaftlicher Jesus-Nachfolger, demütiger und inspirierender Lehrer, ein Verbinder und warmherziger Ermutiger und Wegbegleiter. Im Studium hat er mir die Liebe zum Alten Testament ins Herz gelegt und ich denke gerne an seine warmen und wertschätzenden Worte zu meiner Einführung als Leitender Referent des CVJM Sachsen, dessen theologischer Leiter er einige Zeit war. Ich verstehe, dass Jesus ihn gerne in seiner Nähe haben möchte, aber heute bin ich traurig mit allen, die jetzt um einen besonderen Menschen trauern."

Johannes Berthold wurde am 23. September 1954 in Wilkau-Haßlau geboren und wirkte lange als Gemeindepfarrer im damaligen Kirchenbezirk Flöha. Anschließend lehrte er als Professor am evangelisch-lutherischen Diakonenhaus Moritzburg und war ab 2004 Rektor der Fachhochschule. Von 2008 bis zu seinem Ruhestand wirkte Berthold als Vorsitzender im Landesverband Landeskirchlicher Gemeinschaften in Sachsen.

1. Flutlichtlauf in Annaberg

Mit vielen Schritten dem Ziel entgegen

Ein beeindruckendes Gemeinschaftsereignis erlebte der Annaberger CVJM am Abend des 13. April 2024. Der erste Annaberger Flutlichtlauf stand an.

Unter Flutlicht versammelten sich auf dem Kurt-Löser-Sportplatz 97 Sportler jeden Alters, um Laufkilometer für den guten Zweck zu sammeln. Die Begeisterung war von den jüngsten Teilnehmern bis zum Rentner spürbar, auch der Pfarramtsleiter lief mit. Gemeinsam legten sie stolze 732 Kilometer zurück und sammelten dabei großartige 8.100 Euro.

Diese finanzielle Unterstützung ist entscheidend für die Fertigstellung und den Ausbau der Jugendräume im erst kürzlich eingeweihten Gemeindezentrum der Kirchgemeinde Sankt Annen. Die Mitwirkenden, Läufer, Spender und Zuschauer, verdienen ein herzliches Dankeschön! Zusammen mit den bisher gesammelten 26.000 Euro bildet diese Summe einen wichtigen Meilenstein zur Realisierung des Projekts.

Der Erfolg des Spendenlaufs verdeutlicht die starke Gemeinschaft und Solidarität in Annaberg. Jeder Beitrag, ob groß oder klein, trägt dazu bei, den Jugendlichen einen Raum zu schaffen, um über Lebens- und Glaubensfragen zu diskutieren und gemeinsame Aktivitäten zu unternehmen.


© Bilder: Theresa Franke | Text: Diana und Anna Beyer

Wie ein Baum gepflanzt an Wasserbächen

 Im Psalm 1 wird ein Mensch beschrieben, welcher Lust und Freude am Wort Gottes hat und über diese Worte nachsinnt. Von diesem Menschen heißt es: „Er ist wie ein Baum, der nah am Wasser gepflanzt ist, der Frucht trägt Jahr für Jahr und dessen Blätter verwelken nicht."

Unsere Wälder haben in den letzten Jahren durch die Trockenheit sehr gelitten. Manche Hölzer sind sogar schon am Absterben. Häufig schauen wir auf die Baumkronen, bewundern die schönen Blüten und freuen uns an den reifenden Früchten. Diese sind nicht selbstverständlich.

Das Geheimnis liegt zu großen Teilen in der Wurzel begraben. Die Wurzel sorgt für Nährstoffe und Wasser. Sie ist unsichtbar, in der Erde vergraben. 

Was sind deine Nährstoffe und was macht dich lebendig?

Psalm 1 lädt uns dazu ein, Gottes Wort zu studieren und als Lebensquelle zu entdecken. Zu Ostern bin ich besonders an das Kreuzesgeschehen von Jesus erinnert. Er ist für uns gestorben und hat alle Gottesferne souverän ausgehalten. Am Ostermorgen erstrahlt die Osterfreude und die Auferstehungskraft kann als unbeschreibliche Nährquelle wirksam werden.

In Psalm 1 lesen wir auch, achtsam zu sein, sich dieser Quellen nicht berauben zu lassen. In diesem Sinne wünsche ich uns, dass wir immer wieder auf Menschen treffen, die uns durch Gottes Wort bestärken, lehren und Vorbild sind. Es ist eine Einladung, in Gemeinschaft zu glauben und allen Zweifel gut aushalten zu können.

Jetzt im Frühjahr können wir uns an den Blüten der Bäume erfreuen als Vorboten für die Früchte, die folgen werden. Es sind Boten einer verborgenen Lebensquelle.

AUSZEIT für DICH

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Paul Toaspern sagt: Hundert Stunden im Stress richten oft weniger aus als hundert Minuten der Stille.
In der Stille lernt man, Wesentliches von Unwesentlichem zu unterscheiden. 

Mitte März fand die dreitägige AUSZEIT für Dich in der Körnermühle  statt. Es gab Gelegenheit, in die Stille zu finden und daraus Wertvolles für das eigene Sein und Wirken zu schöpfen. An den Nachmittagen wurden die meisten kreativ und gestalteten ihr persönliches Auszeit-Bild oder auch inspirierende Zukunftsbilder. Das Team der Körnermühle verwöhnte die Gäste und ein herrliches Frühlingswetter lockte die Teilnehmenden zu ausgiebigen Spaziergängen.  

Multioptional und doch erwählt

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Vermutlich gab es noch nie in unserer kleinen und großen Welt so viele Möglichkeiten wie heute. Und zugleich ist es nicht möglich, alles kennenzulernen und zu machen. Umso wichtiger scheint es, den eigenen Orientierungssinn zu schärfen, um zufriedenstellend und zukunftsweisend entscheiden zu können. Denn: wer sich nicht entscheidet, entscheidet auch.

Kürzlich erzählte mir jemand von einer wichtigen zu treffenden Entscheidung. Es gab für jede der beiden Varianten bedeutsame Vor- und Nachteile. Daraufhin erhielt die Person den Tipp: Wirf doch eine Münze und du wirst sehen, was die beste Variante ist. Die Münze war geworfen. Doch bevor die Person sich das Ergebnis ansah, drängte sich die Frage auf, was die Münze denn sagen wird. Und tatsächlich leuchtete da eine Entscheidungsmöglichkeit stärker auf als die andere. Das Ergebnis der Münze blieb bis heute unbekannt.

Dieses Erlebnis zeigt mir, dass uns Menschen eine Intuition gegeben ist, eine innere Stimme, die uns hilft, einen guten Weg zu gehen. An vielen Stellen hat diese Intuition zu wegweisenden Erfindungen der Menschheit geführt. Eine göttliche Inspiration kann ebenfalls dieser Art sein.

Ich möchte dich einladen, den eigenen Orientierungssinn zu schärfen, indem du für göttliche Inspirationen empfänglich bist. Das geschieht durch Vertrauen, Vertrauen in die Spuren Gottes, auf sein Wort, die Bibel und in Gott selbst.

Das Verrückte dabei ist, dass die Optionen Gottes unseren Horizont erweitern und aufbrechen können - als ob wir noch nicht genug Möglichkeiten hätten… doch unter den zig-Millionen-Möglichkeiten steckt auch die eine unveränderliche: du bist von Gott erwählt, gewollt und geliebt – das darf ich annehmen. Gottes Verheißung, die Bedeutung seines Namens Jahwe, lautet: „Ich bin da". Genau das kann in einer multioptionalen Zeit mit vager Zukunft so hilfreich sein. Gott an seiner Seite zu wissen. Und Gott liebt es, deine innere Stimme sein zu dürfen. Immanuel: Gott mit dir. 

Gebet für den Frieden

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Tief betrübt und voller Sorge schauen wir auf die Eskalation von Gewalt, Wut und Hass in Israel und Gaza. Wie viele sind wir geschockt über alle Entwicklungen.

Wir haben Freunde im CVJM in der Region in Jerusalem, Westjordanland, Gaza und im Libanon und leben intensive Partnerschaften. Über die Jahre sind wir zu Weggefährtinnen und Weggefährten geworden. Nun ist unser Miteinander geprägt von Trauer und Sorge, Bemühen um Verstehen, Hoffnung auf das Ende von Gewalt, der Sehnsucht nach Frieden und Versöhnung.

Wir verbinden uns im Gebet

In aller Sprachlosigkeit, die wir angesichts der Geschehnisse in der Region in und um Israel fühlen verbinden wir uns im Gebet:

„Dreieiniger, barmherziger Gott, Du bist ein Gott des Friedens und der Versöhnung.

Wir bitten Dich angesichts aller erlebter Gewalt in den vergangenen Tagen – schenke Frieden. Wir bitten dich, durchbrich die Spirale aus Hass, Gewalt und Vergeltung.

Du siehst unsere Hilflosigkeit und sagst uns zu, dass wir uns gerade in unserer Not an Dich wenden sollen. Das wollen wir tun. Herr, hilf du allen, die Entscheidungen zu treffen haben, verhandeln, Macht besitzen.

Jesus Christus, wir schauen in das Land, von dem aus Du die Welt für immer verändert hast. Dein Weg war geprägt von Barmherzigkeit und Versöhnung. Dazu rufst Du uns auf. Lass uns von Deiner Selbstlosigkeit lernen, auf diesem Weg wollen wir dir folgen.

Antisemitismus, Rassismus und Hass dürfen sich nicht durchsetzen, Herr. Wir wollen dazu unseren Beitrag leisten.

Wir bitten dich auch für alle anderen Kriegs- und Krisenregionen dieser Welt: Herr, erbarme Dich! Wir vertrauen uns Dir an, denn dein Friede ist höher als alle Vernunft. Bewahre Du uns alle mit unseren Herzen und Sinnen in Jesus Christus. Amen.

Hansjörg Kopp
Generalsekretär CVJM Deutschland

FSJ - Beginn eines Abenteuers

FSJ

„Ein FSJ ist besser als jede Jobberatung, die es gibt!" - Dieser Satz fiel auf einem der Seminare des letzten Jahrgangs, den ich begleiten durfte.

Ein Jahr lang habe ich junge Menschen erlebt, die in ihren Einsatzstellen und durch die verschiedenen Seminare gewachsen sind, sich weiterentwickelt haben und Möglichkeiten entdeckten, wie sie ihren weiteren Lebensweg gestalten können. Ich durfte durch die Vorbereitung und Mitgestaltung dieser Seminare meine pädagogischen Kompetenzen erweitern und einen mir wenig bekannten Arbeitszweig erkunden. Ich bin sehr dankbar, dass ich die Chance bekomme, mich so im CVJM Sachsen einzubringen und die Erfahrungen, aus meiner Zeit im FSJ, zu teilen.

Mit Blick auf den nächsten, und in Erinnerung an den letzten Jahrgang, kommt in mir bereits große Vorfreude auf. Der Beginn eines FSJ ist oft auch der Beginn eines Abenteuers: neue Menschen, neue Aufgaben und auch ein ganz neuer Lebensabschnitt.

Ich kann jedem nur herzlichst empfehlen, sich die Zeit für genau diesen Schritt zu nehmen und zu erkunden, was man mit seiner Zukunft anstellen will. Allen kommenden Freiwilligen wünsche ich ein Jahr, dass sie herausfordert, in dem sie sich weiter entwickeln können und eine Zeit erleben, die sie prägt. 

Lukas Schmidt
pädagogischer Mitarbeiter

Kindsein feiern

1. Juni ist Kindertag: viele Kinderfeste werden gefeiert, Kinder erhalten besondere Aufmerksamkeiten und der Fokus fällt einmal mehr auf die Rechte von Kindern. Erwachsene und besonders Engagierte in der Kinder- und Jugendarbeit sind gefragt. Besonders schön ist, wenn man inmitten von allem Ideen schmieden, Projekte initiieren und gestalten spüren darf, wie das eigene Kind in einem wieder einmal wach wird.

Das ist auch in der geistlichen Dimension sehr wertvoll: Gott heißt Menschen, die ihm Vertrauen schenken, seine Kinder. Sie gehören zu ihm. Kindschaft heißt so unendlich viel.

Es heißt beispielsweise von den Eltern zu lernen. Die wirkungsvollste Lernmethode soll Nachahmen heißen. Jesus lädt uns ein, in seinem Sinne zu denken, fühlen und zu handeln.

Es heißt, eine sichere Base zu haben, ein Zuhause, wo ich Schutz und Versorgung erhalte, Geborgenheit und Zuspruch erfahre, Ermutigung und Motivation erlebe. Dieser Aspekt erscheint mir zunehmend an Relevanz zu gewinnen in einer Zeit, in welcher wir Krisen in der Dauerschleife erleben. Gut, achtsam mit Kindern umzugehen.

Jesus sagt einmal: In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen: da ist Platz zum Leben, Teilhaben und Mitgestalten. Wieso hier und nicht wo anders? Weil es hier um Leben in Fülle mit Nachhaltigkeit und Zukunft geht. Davon handelt der Segen, welcher von einer Generation an die nächste gesprochen wird. In der Bibel finden wir die Geschichte von Jakob, welcher von seinem Vater den Segen zugesprochen bekommt, als Monatsspruch für Juni: „Gott gebe dir vom Tau des Himmels und vom Fett der Erde und Korn und Wein die Fülle." (1.Mose 27,28) Damit lässt es sich feiern!

Das schönste Geschenk für mich zum Kindertag: Ich werde mir meiner Identität als Kind Gottes bewusst und darf dies feiern. Mein Recht: ich darf darin wachsen, andere in ihrer Identitätssuche begleiten. 

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