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Neues aus dem CVJM Sachsen

Warum reagiere ich bloß so?

Ein Raum voller Lachen, angeregter Gespräche und der Duft von frischem Kaffee – so begann ein besonderer Vormittag beim Frauenfrühstück in Glauchau-Gesau am vergangenen Samstag, den 25. April 2026. Rund 35 Frauen unterschiedlichen Alters sowie zwei Kinder kamen zusammen, um Gemeinschaft zu erleben, miteinander zu singen und sich einem Thema zu widmen, das jede persönlich betrifft: "Warum reagiere ich bloß so? – Temperamente in der Beziehung".

Schon der musikalische Einstieg – mit gemeinsamem Gesang, begleitet von Klavier und Saxophon – schuf eine offene und herzliche Atmosphäre. Schnell wurde deutlich: Hier ist Raum für echte Begegnung, für Austausch und für das, was im Alltag oft zu kurz kommt.

Im Mittelpunkt stand der Vortrag von Sibylle Wilkening (Ehe- & Familienarbeit beim CVJM Sachsen), die auf anschauliche und tiefgehende Weise die verschiedenen Temperamente vorstellte – mit ihren Stärken, aber auch mit ihren Herausforderungen. Besonders wertvoll war dabei der Blick auf Beziehungen: zu anderen Menschen, zu sich selbst und zu Gott. Ganz praktisch wurde es durch konkrete Impulse, wie wir mit unserem eigenen Temperament – und dem der anderen – besser umgehen können.

So ging es beispielsweise beim cholerischen Temperament darum, aktiv um Entschuldigung zu bitten, die eigene Neigung zur Kritik zu hinterfragen und sich bewusst Zeiten der Ruhe zu gönnen. Ergänzt wurden diese Impulse durch passende Bibelverse, die den Vormittag geistlich verankerten: "…sondern in Demut achte einer den andern höher als sich selbst." (Philipper 2,3). "Redet mit jedem Menschen freundlich; alles, was ihr sagt, soll gut und hilfreich sein." (Kolosser 4,6)

Besonders eindrücklich war eine Zeit der Stille mitten im Vortrag – ein Moment, um das Gehörte sacken zu lassen, ins Gebet zu gehen und Gott persönlich zu begegnen. Jede Teilnehmerin erhielt zudem Gebete zum Mitnehmen sowie ein Arbeitsblatt, um die Inhalte im Alltag weiter zu vertiefen.

Wie nachhaltig dieser Vormittag gewirkt hat, zeigen die Rückmeldungen der Frauen: Eine Teilnehmerin erzählte bewegt: "Ich weiß jetzt, was ich machen muss – ich muss mich aktiv entschuldigen. Ich plauze oft einfach heraus und ecke in meiner Familie an." Dankbar nahm sie die Referentin in den Arm – sichtbar berührt und ermutigt"

Eine andere sagte: "Die Worte sind mir ins Herz gerutscht – ich habe so viel für mich mitgenommen." Und auch dieses Fazit war zu hören: "Selten habe ich so einen tiefgehenden und gleichzeitig abwechslungsreichen Vortrag erlebt."
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