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Neues aus dem CVJM Sachsen

Nichts ist so beständig wie der Wandel

Monatsspruch für Mai:

Es ist keiner wie du, und ist kein Gott außer dir.
2. Samuel 7,22

„Nichts ist so beständig, wie der Wandel" – eine sehr alte Weisheit, die aber wie die Faust aufs Auge auch in unsere heutige Zeit passt. Neben Politik und Gesellschaft, Umwelt, Technik und Entwicklung prägt der Wandel auch Privates, Beziehungen oder Persönlichkeiten.

Doch gerade in einer Zeit des steten Umbruchs und Wandels stellt sich irgendwann die Frage nach Beständigkeit. Welche Dinge, welche Werte, welche „Geländer im Leben" sind von Dauer, bieten Halt und Orientierung? Der Mensch ist nicht geschaffen für ständige Bewegung, die ewige Achterbahnfahrt oder schlimmstenfalls ein Hamsterrad. Wie schnell sich das Rad dreht, merken wir vor allem, wenn es im Getriebe knirscht, es Umbrüche gibt, Dinge haken, Leistung sich mindert oder jemand aus unserer Mitte gerissen wird.

Wir suchen nach Fixpunkten, nach Halt, nach Rahmenbedingungen, nach etwas, das bleibt. "Wir haben da was anzubieten", dürfen wir Christen voller Überzeugung sagen. Ganz unabhängig davon, wie schnell sich die Welt dreht, in welchem Hamsterrad wir feststecken oder was immer auch die Zukunft bringen mag, Gott sagt, „Ich bin der ich bin" oder „Ich werde sein, der ich sein werde" (2. Mose 3,14) - Er ist diese verlässliche Größe in aller Veränderung und trotz aller Veränderung.

„Ich bin der Erste und bin der Letzte" (Jesaja 44,6) – Gott bietet uns nicht nur den Rahmen, er füllt auch das ganze Bild aus. Er sagt uns seine Treue zu, er begegnet uns immer wieder in Liebe und Barmherzigkeit, er meint es gut mit uns, auch wenn alles zu Wanken droht. „Es ist keiner wie du", steht im Buch Samuel. In dieser Gewissheit dürfen wir leben und daraus Kraft schöpfen, sich im Wandel und allen Veränderungen zu behaupten. Gott ist mittendrin und drumherum, der Haltgeber in Zeiten des ewigen Wandels. Denn es ist keiner wie du, und ist kein Gott außer dir! Amen.