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Neues aus dem CVJM Sachsen

Ein klarer Auftrag

Monatsspruch Juli 2019:

Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe

Matthäus 10,7

Im bekanntesten Gebet der Christenheit, dem Vaterunser, beten wir Christen „Dein Reich komme." 
Menschen haben eine tiefe Sehnsucht nach einem Ort des Friedens, der Heilung, der Gerechtigkeit, des lebendigen Lebens. Für die Bibel ist dieser Ort das Reich Gottes, sein Himmelreich. Noch ist es nicht da. Aber es ist nahe! Das ist eine klare Aussage der Hoffnung! Wir im CVJM sind beauftragt, Hoffnungsgeber zu sein. Wir tun das in einem Umfeld, wo es so viel Hoffnungslosigkeit gibt.

Das Lebenstempo unserer Zeit ist atemberaubend.
Der Leistungsdruck für den einzelnen ist dabei enorm.
Scheinbar dreht sich alles um Konsum und Maximalprofit.
Es werden tödliche Kriege geführt.
Pures Machtstreben versteckt sich hinter Ideologien und Glaubenssystemen.
Die herrschende Devise lautet: Immer mehr, koste es was es wolle.
Selbst in unserem friedlichen Land ist nicht wirklich Frieden.
Menschen sind zutiefst frustriert und verunsichert.
Ungerechtigkeiten werden immer stärker empfunden.
Es bleibt nicht nur bei verletzenden Worten. Gewalt nimmt drastisch zu.
Es verstärken sich Gefühle wie Ohnmacht und Hilflosigkeit.
Es mangelt an Orientierung und Lebenssinn.
Menschen werden mutlos, werden einsam und krank.

Der Zustand der Welt, wie ihn die Bibel eindringlich beschreibt, ist in den letzten 2000 Jahren nicht wirklich besser geworden. Gerade deshalb ist die Monatslosung „Geht und verkündet: das Reich Gottes ist nahe!" aktueller denn je. Natürlich können wir den oben beschriebenen Zustand schulterzuckend akzeptieren.„Da hilft nur noch beten", denkt so Mancher. Ja, wir dürfen zuallererst beten und eine Veränderung herbeibeten! Aber: Wir sind unmittelbar von Jesus aufgefordert, zu gehen und aktiv zu werden.

Die Botschaft der Hoffnung auf das Himmelreich zu verkünden, ist mutig. Vielleicht wirst du belächelt oder ausgelacht!? Auch der Begriff „Reich" ist ja heutzutage schon politisch inkorrekt. Zum Losgehen ist Bewegung nötig, sind Schritte erforderlich. Es braucht den, der mit dir geht. Du brauchst Klarheit über deinen Auftrag. Welche Kunde (Botschaft) bringst du welchem Kunden (Zielgruppe)? Als Verkündiger solltest du selbst Gottes Nähe erfahren haben und ein Zeuge für ihn sein.

Das Himmelreich steht unter der Herrschaft Gottes.

Menschen in seinem Herrschaftsbereich ordnen sich unter und lassen los. Sie vertrauen ihr Leben der Sorge Gottes an. Sie fragen nach seinem Willen, fragen nach seinem Plan für ihr Leben. Im Herrschaftsbereich Gottes geschieht Heilung durch ihn und im Vertrauen auf ihn. Süchte verlieren ihre Kraft. Ängste verschwinden. Depressionen weichen einem neuen Lebensmut! So von Gott berührte Menschen verändern sich. Sie übernehmen die Hauptrolle in ihrem Leben und überlassen Gott die Regie. Demut, Ehrlichkeit zu sich und anderen, Gelassenheit und Lebensfreude strahlen diese Menschen aus. Es herrscht der Geist der Liebe und Freundlichkeit. Der Frieden Gottes ist spürbar. Sein Licht scheint n der Dunkelheit dieser Zeit.

Es ist schön, dass wir im CVJM Anteil haben, dass das Gottes Reich bei jungen Menschen und unter ihnen anbricht. Es kann bei jedem von uns anfangen: in uns und mit uns.Veränderung ist möglich, immer wieder neu.

Viele egozentrische, stolze und autonome Menschen der Gegenwart lehnen jedoch Gott ab, wollen nur sich selbst leben. Doch die entscheidende Frage ist nicht: Existiert Gott? Sondern: Wer oder was ist dein Gott? So gibt es heute Götzen z.B. Mammon, der für die Herrschaft des Geldes und der Macht steht- mit seinen Gehilfen Stolz, Neid, Gier, Maßlosigkeit. Sie beherrschen viele Menschen der Gegenwart. So gibt es vielerlei Süchte, von denen sich Menschen abhängig machen. Und es gibt die Dämonen der Angst, der Einsamkeit von Perspektivlosigkeit und Leere.

Aber: Gott ist immer noch stärker und größer!

Wer die Bibel zu Ende liest, erfährt, dass der Himmel auf die neue Erde kommt und Gott bei den Menschen wohnen wird am Ende der Zeiten. Erst dann wird es absoluten Frieden, absolute Gerechtigkeit und absolute Heilung geben. Wir kommen mit jedem Tag dem Ende näher. Aber dieses Ende ist ein Ende ohne Schrecken. Dieses Ende ist ein neuer Anfang!

Das Himmelreich ist nahe! So möchte ich Dir zum Schluss fröhlich zurufen. Du kannst jetzt schon einen Vorgeschmack in Dir spüren und dich auf die Zukunft freuen!