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Neues aus dem CVJM Sachsen

HELIO in Bildern

Es war großartig und hier sind ein paar wenige Bilder, die das Ausmaß an Schönheit erkennen lassen können.

Konfifactory feel@home

Vom 28.-31. März war es wieder so weit. Die Konfifactory hat mit über 80 Leuten in der Strobel-Mühle Einzug gehalten. Die Konfis aus vier sächsischen Regionen haben in den vier Tagen viel gehört, erlebt und gemacht, ob beim Geländespiel oder verschiedensten Workshops. Immer wurde nicht nur gehört, sondern auch selbst gemacht. Neben einer großartigen Band gab es inspirierende Themen, die in den Kleingruppen weitergedacht werden konnten. Besonderes Highlight: Eberhard Heiße, der am Freitagabend aus seinem Leben erzählt hat. Die Konfis hingen an seinen Lippen und einige meinten, dass er auch gerne noch eine Stunde länger hätte reden können. So hatten wir erfüllte und ausgefüllte Tage und sind trotz Zeitumstellung am Sonntag alle wieder vom Hof gefahren. Dank an das Team der Strobel-Mühle, die Mitarbeiter und für die gute Kooperation mit dem Team der Jugendkirche Chemnitz.

Meerane bebt im Partyfieber – Das SaSemi 2019

Ein bunter Zusammenschluss jugendlicher Kreativitätsbegeisterter feierte letzte Woche etwas ganz besonderes. Der Februar 2019 stand im verschlafenen Städtchen Meerane ganz im Zeichen der ananas comosus, gemeinhin auch als Ananas bekannt.
Unter dem Motto „Party like an Ananas" trug sich im dreißigsten Geburtsjahr von TEN SING Sachsen wieder einmal das berühmt-berüchtigte Sachsenseminar zu. Knapp 50 feierwütige Teilnehmer verbrachten eine Woche damit, in den verschiedensten Workshops hinsichtlich Musikalität, Drama, Hüftschwung und vielem mehr die nötigen Parameter zu erlernen, um eine Abschlussshow der Superlative hinzulegen. Doch bevor es zu dieser kam, wurde neben der fachlichen Know-How-Vermittlung auch für genug Ausgleich gesorgt. Ganz vorne mit von der Partie: Analars und Flamirko. Zwei Gestalten, die verschiedener nicht sein konnten, versuchten über die gesamte Zeit hinweg, den Heranwachsenden ihren „way of partying" näherzubringen. Sichtlichen Unspaß propagierte Flamirko, welcher unter strengen Buhrufen das Feld gegenüber Sonnenscheinchen und Stimmungskanone Analars räumen musste. So kam man – ob bei der Jagd nach Mister X, ähm, Mister A durch Meerane, oder beim geistlichen Input, als Wasser zu Wein wurde, oder beim Erleben der womöglich ersten Feiererfahrungen mit Just Dance und dem beliebten Partykracher „Mehlschneiden" – wohl sehr schwer um die phänomenale Stimmung herum.

Diese wurde 1:1 gebündelt und am vergangenen Donnerstag auf der Bühne entladen. Wenn dir ein riesiger Chor „Don't stop me now" entgegenschallt, du bei den aufwendigen Theaterszenen lachen aber auch nachdenken musst und wenn du auch jetzt noch immer Glitzer im Haar hast, dann muss es eine gute Show gewesen sein. Die besten Fernsehserien schreibt immer noch das Leben, sagt man ja bekanntlich …


Doch dies war nur der erste Streich! Das Sachsenseminar war gerade mal die „Aufwärmphase", möchte man sagen, denn wem das noch nicht gereicht hat, der darf sich auf das HELIO freuen – das TEN SING Sachsen Festival, vom 30. Mai bis 2. Juni in Coswig! Lasst uns dort die bestehenden und die künftigen 30 Jahre der TS-Arbeit feierlich zelebrieren!

Vielen Dank an die Sparkasse Chemnitz, die uns bei diesem Seminar unterstützt hat.

von Florian Vogel

Mir geht´s doch gut!

Monatsspruch Februar 2019:

Ich bin überzeugt, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll.Römer 8,18

Mir geht es gut. Oftmals denken nicht nur andere, dass es mir manchmal möglicherweise zu gut geht. Da stelle ich fest, dass ich alles habe, was ich mir immer erträumte. Voller Dankbarkeit kann ich auf mein Leben schauen und feststellen, dass ich nie hungrig oder nackt durch die Gegend laufen musste, oder wegen meines Glaubens eingesperrt wurde oder mir schlimmeres widerfahren ist. Von daher ist der Monatsspruch von meinem Kopf aus ganz einfach. „Haltet durch, es kommt noch was viel besseres." So klingt es für mich:
Eine Ermutigung in Zeiten von wahrhaften Durststrecken.
Ein Fokussieren auf den Heilbringenden, dessen Heil ich gerade nicht erfahre.
Ein Vertrauen auf den Frieden, der höher ist als alle Vernunft, obwohl es um mich keinen Frieden gibt.

Das ist ein Bibeltext, den ich von der Lebenswirklichkeit sofort mit meinen Glaubensgeschwistern in anderen Gegenden, meist außerhalb Europas, in Verbindung bringe. Von denen ich nur über Organisationen wie Open Doors erfahre. Von daher möchte ich dich heute ermutigen, für unsere Glaubensgeschwister zu beten, die in dieser Zeit leiden. Damit sie die Hoffnung nicht aufgeben und die Herrlichkeit erfahren können, die Jesus für uns bereithält. 

TEN SING bekommt eine neues HauptamtlichenGesicht

Seit Freitag ist die Ausschreibung des CVJM Sachsen online. Eine 100% Stelle für TEN SING und jugendmissionarische Arbeit. Viele, die mich kennen, haben seitdem gefragt: Hardl, das ist doch deine Stelle. Warum gehst du, oder wirst du gegangen?

Wie kommt es, dass ich die beste Arbeitsstelle und die tollste Kollegengemeinschaft verlasse?

Dazu der Werdegang bis heute:
2017: Januar bis März. Ein Gedanke beschäftigt mich „Es wird Zeit aufzuhören". Der Gedanke setzt sich in meinem Kopf fest und ich schiebe ihn immer wieder weg. Schließlich ist TEN SING die beste Jugendarbeit der Welt und mein Herz hängt daran.
2018: Januar. Ein Gedanke taucht wieder in meinem Kopf auf: „Es wird Zeit aufzuhören". Diesmal schiebe ich den Gedanken nicht sofort weg, sondern frage Gott, ob dieser Gedanke von ihm kommt und er was Neues für mich hat.
Durch längeres Beten dazu stellt sich für mich klar heraus, dass Gott was Neues für mich hat. Somit schlage ich meinen Kalender auf und suche den ersten Termin, wo durch meinen Weggang kein Projekt bzw. keine Veranstaltung ausfallen muss. Sommer 2019 kommt in den Blick.
Seitdem haben wir im Team und im Arbeitskreis viel geredet und Perspektiven für die Stelle entwickelt. Nun ist es so weit und die Stelle wird zum 01.08. ausgeschrieben.
Ich weiß noch nicht, wo Gott mich danach einsetzen will, aber ich hoffe sehr, dass ich die TEN SING Arbeit in gute Hände übergeben kann und wir bis dahin zusammen noch eine großartige Zeit haben können. #SaSemi #HELIO2019 #TENSING #cvjmSachsen #gemeinsamunterwegs

Das TEN SING Sachsen Regioprowo 2018

von Georg Löwe

Vom 23.11. bis 25.11.2018 fand ein TEN SING Probenwochenende statt, aber nicht irgendein Probenwochenende, nein, das REGIOPROWO. Doch was ist das Regioprowo? Wie der Name bereits sagt, findet ein Probenwochenende statt, jedoch mit mehreren TEN SING Gruppen. Knapp 70 TEN SINGer aus Zittau, Pirna und Coswig trafen sich im Haus Bethlehemsstift in Neukirch in der Lausitz, um dort gemeinsam ein Wochenende zu verbringen, Spaß zu haben und natürlich auch zu Proben.

Da das Haus mitten im Wald liegt beinhaltete die Anreise einen abenteuerlichen, halbstündigen Fußmarsch durch den dunklen Wald. Hungrig kamen wir in der Herberge an und packten unser Zeug aus. Im Anschluss daran folgte eine leckere Mahlzeit, bei der wir das „gelbe Gold" für uns entdeckten. Die Rede ist dabei natürlich vom mittelscharfen Bautzner Senf, der sich als Multifunktionswaffe gegen den Hunger etablierte. Nach dem Essen folgte ein Kennenlernabend und nach dem Abendabschluss huschten dann auch alle fix in die Koje, um Kraft für den nächsten Tag zu sammeln

Samstag früh um 8 wurden fast alle Teilnehmer „sanft" geweckt und nur wenig später gab es dann auch das Frühstück. Nach jenem Frühstück folgte eine ausgedehnte Probe von 9.15 Uhr bis 12.15 Uhr, bei der jede TEN SING Gruppe Zeit und Raum für sich hatte, um weiter am Programm zu feilen. Nach dem Mittagessen erfolgte ein Geländespiel, welches notgedrungen ins Hausinnere verlegt werden musste, da im umliegenden Wald eine Treibjagd stattfand und die Mitarbeiter sich doch erheblich um die Sicherheit der TEN SINGer sorgten. Unbeirrt von der Jagd hatten wir dennoch großen Spaß. Nach der Gruppenaktion teilten wir uns wieder auf um für eine weitere gute Stunde kreativ zu werden und weiter zu proben.

Nach dem Abendessen fand ein Casinoabend statt, bei dem die Teilnehmer Spiele wie Roulette oder Poker spielten und nebenbei leckere Cocktails schlürften.

Sonntagmorgen erfolgte nach dem Frühstück und dem Packen ein Werkstattgottesdienst, bei dem nochmal jeder in sich kehren und das Wochenende revue passieren lassen konnte.

Schon bald nach dem Mittag zogen die ersten TEN SING Gruppen los, um die Heimreise anzutreten. Gegen 2 waren dann der Wald und das Haus wieder allein und konnten sich von den lauten TEN SINGern erholen. Das Feedback des Regioprowos war durchgehend positiv, wir hatten viel Spaß miteinander, haben viel geprobt und geschafft und konnten tolle neue Leute kennenlernen.

Somit können alle ein gutes Fazit aus dem zwar anstrengenden, aber dennoch sehr schönen und produktivem Regioprowo ziehen. 

Wer probt denn schon für Punkrock?

(von Florian Vogel)
Wer probt denn schon für Punkrock?

Unter dem Zeichen eines Sterns, der deinen Namen trägt, wurde es in Anbetracht des nun bald nahenden HELIO Festivals nun doch final gesehen Zeit für die offizielle Livekaraoke Band, sich auf die Gassenhauer und Onehitwonder der vergangenen Jahrzehnte vorzubereiten. In den Gemäuern des CVJM Coswig hat man sich, fast schon wie bei professionellen Musikern, schon einmal 13 Songs zugemutet – more to follow – die ihr am Wochenende des wohl besten TEN SING Festivals Ostdeutschlands live performen könnt!

Wer die Instagram Livestreams verfolgt hat, darf sich schon mal recht kräftig auf ikonisches Mitgröhlrambazamba á la „It's my life", „Self Esteem" oder „Ein Stern" freuen!

Seid auch ihr vom 30.05.-02.06.2019 mit dabei und macht die Bühne euer Eigen! Ihr habt noch Songwünsche, die ihr unbedingt zum Besten geben wollt? Gebt hier eure Stimme ab!

PS: Wer sich Wonderwall wünscht, fliegt raus!

(Anm. d. Redaktion: Nein, tut ihr nicht, aber ihr dürft euch gern etwas anderes aussuchen) 

Bist du oft traurig?

Monatsspruch für Oktober:
„Herr, all mein Sehnen liegt offen vor dir, mein Seufzen war dir nicht verborgen."Psalm 38,10

„Stell dir vor es gibt keinen Himmel. Es ist einfach, wenn du es versuchst. Keine Hölle unter uns, über uns nur Weltraum." So hat es vor vielen Jahren John Lennon in seinem berühmten Lied Imagine gesungen und diese Gedanken begegnen mir oft, wenn ich mit Menschen unterwegs bin, die von Gott nichts wissen wollen.

„Das was du Beten nennst, ist doch nur Selbstsuggestion. Gebete sind nicht mehr als nur der traurige Versuch, einen Sinn zu finden. Kontakt zu etwas zu haben, was es nicht gibt. Sich die Realität schön zu reden. Das Leben ist nun mal traurig. Also komm klar und lebe damit."

Glaube ist für mich genau das: Klar kommen in einer Welt, die nicht so ist, wie ich sie mir wünsche. Wo ich auch Zeiten erlebe, in denen ich nicht weiterweiß, wo mir nur noch das Seufzen bleibt. Da hilft es mir, dass es diesen Gott gibt, der sich mir zuwendet und mich hört, auch wenn ich nicht erfolgreich, gesund und beliebt bin. Diesen Zuspruch lese ich aus der Losung für diesen Monat. Gott sieht mich, auch mit meiner Sehnsucht, meinem Seufzen, meinen Tagen der Traurigkeit.