Mitten unter uns Frieden

Der Evangelist Lukas berichtet (Luk 24,36): Und während sie noch sprachen, stand Jesus plötzlich selbst mitten unter ihnen und sagte: »Friede sei mit euch!«

Kurze Rückblende:
Jesus ist den qualvollen Tod am Kreuz gestorben. Sein Grab aber ist aber leer. Einzelne haben ihn als Auferstandenen gesehen. Kann man deren Berichten glauben?
Die engsten Freunde von Jesus, seine Jünger, sind versammelt. Unter ihnen ist die Stimmung nicht gut. Etwas in ihnen ist zerbrochen Zweifel, ja Verzweiflung überwiegen. Die Zukunft erscheint ungewiss. Aber es gibt auch noch eine leise Hoffnung. Sollte Jesus tatsächlich auferstanden sein?
Da tritt Jesus mitten unter sie. In Ausweglosigkeit, in trostloser Situation ist Jesus da.

Er taucht auch heute noch auf, mitten in unserem Leben. Er ist auch heute noch mitten unter uns.
„Ich weiß, dass mein Erlöser lebt!“ – heißt es in einem Lobpreissong.
Jesus fordert uns heraus, unsere Furcht und unseren Zweifel loszulassen.
Er zeigt uns seine Wunden-das Zeichen, dass er alles getan hat für unseren Frieden, für unseren Weg zum ewigen Leben.

Wenn wir Deutschen uns begegnen, fragen wir uns nach unserem „“Unterwegssein“: „Wie geht es dir?“
Die Engländer erkundigen sich über ihr Tun: „Wie tust du?“ (How do you do?)
Israelis fragen hingegen nach der Gelassenheit, dem Frieden: „Was ist mit deinem Frieden?“ (Ma schlomchah?)

Frieden, das bedeutet Liebe, Hoffnung, Gewissheit und Zuversicht.
In Jesus finden wir unseren Frieden, der gößer ist, als unser Denken und Verstehen.
Ich wünsche dir, dass du dem lebendige Gott begegnest und sein Friede dich berührt.
Schalom, Friede mit dir!

Renee Rock