Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht! - Oder?
Letzte Woche konnte ich das neue Programm der Dresdner Herkuleskeule mit dem Titel „Egoland“ erleben. Hier kann man auf humorvoll Art erfahren, wie man es wirklich bis ganz nach oben schafft. Die Ellenbogen kann man dafür gut gebrauchen. Rücksicht in jeglicher Form ist unangebracht. Natürlich werden die aufs Korn genommen, die bereits ganz oben angekommen sind. Da hat man gut lachen, wenn über andere hergezogen wird, die Politiker etwa oder auch die Kirche. Das Kabarett hält aber auch uns ganz normalen Leuten den Spiegel vor und legt den Finger in manche Wunde - übertrieben zwar, doch immer mit einem wahren Kern. Wie gehen wir mit Schwachen um? Welchen Stellenwert haben Kinder? Wo bekommen Jugendliche eine echte Chance und wo erfahren sie Wertschätzung und Liebe? Wenn jeder sich selbst der Nächste ist, bleiben viele auf der Strecke. Und wenn Jesus nicht ans Kreuz gegangen wäre, dann blieben wir alle auf der Strecke.
Der Blick auf Jesus kann für einen Perspektivwechsel sorgen. Paulus fordert uns auf, uns selbst hinzugeben als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig ist (Röm. 12,1). Als Christen können wir unser Bestes für Gott geben und müssen keine Angst haben, dabei zu kurz zu kommen. Was wir Gott geben, wird auch das Beste für uns sein, denn er schenkt es uns gesegnet zurück. (Das gilt auch für die 6.585 EUR allgemeine Spenden und 6.567 EUR für die Familienarbeit, die im neuen Jahr bis zum 19.2. bei uns eingingen.)
Es gäbe den CVJM in Sachsen nicht, wenn Ihr nicht aus dieser Motvation heraus handeln würdet. Ganz herzlich möchten ich danke sagen für Eure Liebe, Euer Engagement, Euer Opfer, Eure Fürbitte und auch Eure Spenden. Im „Egoland“ wäre kein Platz für den CVJM – genauso wenig wie für die jungen Menschen, die Gottes Liebe erreichen möchte.
In Christus verbunden
Michael Schmorrde
Schatzmeister

