Meldungen 2012

Alle Mann an Bord

Alle Mann an Bord!

FSJ-Seminar auf dem CVJM-Jugendschiff, 9.-13.1.2012

Wer sich für ein FSJ entscheidet, der stellt ein Jahr seines Lebens frei­willig in den haupt­amt­li­chen Dienst. Für Max unseren Jüngsten werden das am Ende des Frei­wil­ligen sozialen Jahres 5,57% seiner bishe­rigen Lebens­zeit gewesen sein. Ein span­nendes, erleb­nis­rei­ches Jahr beim CVJM.

Wir (das ist die „Sach­sen­gruppe“ der CVJM FSJ´ler, eine von insge­samt 5 Semi­n­ar­gruppen) sind 28 Jungs und Mädels in unserer Semi­n­ar­gruppe. Der letzte FSJl‘er meiner Einsatz­stelle erzählte mir, dass die Semi­nare das Beste am ganzen FSJ wären - und er hat nicht ganz unrecht. Insgesamt verbringen wir, verteilt über das ganze Jahr, 25 Tage gemeinsam auf Seminar. Vom ganzen Jahr sind das 6,83% und sie können, genau wie das FSJ an sich, sehr prägend sein.

Es ist ein biss­chen wie Klas­sen­fahrt aber mit der besten Schul­klasse, die es gibt und das viermal im Jahr. Johannes, der vor vielen Jahren FSJler im CVJM Halle war, meint, er sei noch heute mit Leuten befreundet, die er hier kennen gelernt hat. „Man lernt und hat Spaß dabei!“ so beschreibt er diese inten­siven und viel­fäl­tigen bunten Wochen.

Dass man hier wirk­lich eine Menge lernt, steht fest. Auf unserem Einfüh­rungs­se­minar in Pockau sind wir geklet­tert und waren im Hoch-​und Nied­rigseil­garten. Aber auf dem Programm stand, neben Erleb­nis­päd­agogik, auch Zeit­ma­nage­ment und viele weitere Themen, die uns als Persön­lich­keiten betreffen. Auf den Semi­naren steht nicht nur unserer Arbeit im Vorder­grund sondern vor allem wir selbst.

Für viele von uns ist das FSJ ein Jahr der Orien­tie­rung, wie es nach der Schule weiter­gehen kann. Auch dabei sollen die Semi­nare helfen. Heute, Anfang Januar 2012, sind wir als Gruppe zum Zwisch­en­se­minar auf dem Jugend­schiff in Dresden. Auf dem Programm stehen unter anderem Themen wie Gaben, Beru­fung und Berufs­fin­dung. Weitere Dinge, die den Tag hier ausma­chen, sind zum Beispiel die Andachten morgens und abends, die von uns gestaltet werden, die Gitarre, auf der ständig jemand klim­pert, die Elbe direkt vorm Bull­auge und Zeiten zum Erzählen, Austau­schen, um Rat fragen und Spaß haben.

Dominik Ermel

 


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